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Hendrik Holt

Flüchtiger Windkraftbetrüger wohl nicht mehr in Deutschland

Der flüchtige Windkraftbetrüger Hendrik Holt hat sich laut seiner Anwältin wohl aus dem Bundesgebiet abgesetzt (Archivbild)

Der flüchtige Windkraftbetrüger Hendrik Holt hat sich laut seiner Anwältin wohl aus dem Bundesgebiet abgesetzt (Archivbild) Foto: Friso Gentsch/dpa

Hendrik Holt ist weiterhin auf der Flucht. Seine Anwältin teilt mit, er habe Deutschland verlassen – die Behörden können das bislang nicht bestätigen.

Von dpa 09.09.2026, 16:20 Uhr
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Berlin. Der flüchtige Windkraftbetrüger Hendrik Holt hat sich laut seiner Anwältin wohl ins Ausland abgesetzt. Der Anwältin zufolge beabsichtige Holt nicht nach Deutschland zurückzukehren, sagte Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) im Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Medial sei über einen Instagram-Post aus Moskau berichtet worden. Badenberg könne aber nicht sagen, inwiefern dies den Tatsachen entspreche.

Holt ist auf der Flucht, seitdem er Ende August nicht von einem genehmigten Ausgang in die Justizvollzugsanstalt in Berlin zurückkehrte. In Berlin war der Straftäter im offenen Vollzug. Bei seiner Flucht ließ Holt seine Ehefrau und sein Kind zurück. Nach ihm wird inzwischen weltweit gefahndet.

2022 hatte das Landgericht Osnabrück Holt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt. Es ging um bandenmäßigen Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung. Der 36-Jährige war seit Ende Oktober 2024 im offenen Vollzug.

Holt, über den es auch eine ARD-Doku gibt („Holt - Der Windkraft-Schwindler“), hatte unter anderem angeblich existierende Windparks, die es in Wahrheit gar nicht gab, an ausländische Stromkonzerne verkauft. Zudem hatte er ausländische Diplomaten bestochen, um sich mit einem Diplomatenpass gegen deutsche Strafverfolger immun zu machen.

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