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Am Frauentag

Gegen den Krieg in der Ukraine: Friedensdemos in Buxtehude und Stade

Leuchtende Zeichen gegen den Krieg: In Buxtehude und Stade finden am heutigen Dienstag Demonstrationen statt. Foto: Armando Franca/AP/dpa

Leuchtende Zeichen gegen den Krieg: In Buxtehude und Stade finden am heutigen Dienstag Demonstrationen statt. Foto: Armando Franca/AP/dpa

Es soll ein Friedensmarsch mit Kerzen, Transparenten und Windlichtern werden. Damit wollen die Organisatorinnen in Stade ein leuchtendes Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine setzen. In Buxtehude wollen gleich zwei Vereine gegen den Krieg demonstrieren.

Dienstag, 08.03.2022, 06:00 Uhr

Treffpunkt für den Friedensmarsch in Stade ist am heutigen Dienstagabend, 18 Uhr, vor dem Schwedenspeicher.

Zum heutigen Internationalen Frauentag sind es die Gleichstellungsbeauftragten Karina Holst (Stade), Hiltrud Gold (Oldendorf-Himmelpforten), Elena Knoop (Landkreis Stade), Gabi Schnackenberg (Buxtehude), Andrea Jülisch (Harsefeld) und Daniela Subei (Horneburg), die zum Friedensmarsch aufrufen. „Wir verurteilen den Angriffskrieg auf die Ukraine des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, auf das Schärfste. Wir stehen solidarisch an der Seite der ukrainischen Bevölkerung, über die dieser Krieg unsägliches Leid bringt. Wir wollen damit ein Zeichen im Landkreis Stade setzen für Frieden in der Ukraine“, so die Veranstalterinnen.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im SPD-Ortsverein Stade hat ihre zum heutigen Frauentag geplante Veranstaltung abgesagt. Eigentlich sollte es in einer Diskussion um Kommunalpolitik gehen. Stattdessen ruft die ASF dazu auf, beim zentralen Friedensmarsch in der Innenstadt dabei zu sein.

Friedensdemo mit Musik in Buxtehude

In Buxtehude rufen am Dienstag zwei Vereine fast zeitgleich zu einer Demonstration für den Frieden auf. Der „Verein Himmelbau“ und „Buxtehuder helfen“ wollen gegen den Krieg in der Ukraine demonstrieren um 17 Uhr auf dem Petri-Platz. „Der brutale Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin entsetzt alle zivilisierten Menschen, denn nichts rechtfertigt sein Vorgehen“, so der Aufruf. Dieser Krieg gegen die Ukraine sei ein Angriff auf den Weltfrieden und gefährde das Überleben der Menschen in Europa und der ganzen Welt. „Sehr viele Menschen sind erfüllt von Sorgen um die Zukunft.“ Die ukrainischen Frauen verließen zum Wohle ihrer Kinder zu Tausende ihre Heimat. „Wir wollen ein Zeichen des Mitgefühls für das Leid der ukrainischen Bevölkerung setzen. Der Internationale Frauentag ist der Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden.“ Die Veranstalter erklären sich solidarisch mit dem Volk der Ukraine.

Harald Winter wird die Friedensdemo musikalisch mitgestalten. (st/bt)

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