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Heidenreich: „Es ist heute alles sehr woke, sehr hysterisch“

Kritische Stimme: Die Autorin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich.

Kritische Stimme: Die Autorin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich. Foto: Hannes P Albert/dpa

Die Autorin und Literaturkritikerin hat kürzlich den Bestseller „Altern“ veröffentlicht. In einem Podcast erklärt sie, woran sie sich in der Gegenwart stört.

Von dpa Samstag, 08.06.2024, 07:55 Uhr

Köln. Die Kölner Autorin Elke Heidenreich stört sich an manchen modernen Befindlichkeiten. „Es ist heute alles sehr woke, sehr hysterisch und sehr bedenklich geworden“, sagte die 81-Jährige im Podcast „Die Wochentester“ von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und Redaktionsnetzwerk Deutschland im Gespräch mit Wolfgang Bosbach und Christian Rach. „Wir leben in etwas hysterischen Zeiten, und heute müsste ich mich wahrscheinlich für jeden dritten Satz rechtfertigen. Und dazu hätte ich keine Lust mehr“, sagte sie. 

Die Autorin und Literaturkritikerin hat kürzlich den Bestseller „Altern“ veröffentlicht. Über Wokeness - also die gegenwärtige Wachsamkeit gegenüber Diskriminierung etwa auch in der Sprache - hat sie sich bereits in der Vergangenheit kritisch geäußert.

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