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2. Fußball-Bundesliga

Herthas Aufstiegstraum scheint beendet

Linus Gechter und Hertha BSC in Paderborn am Boden.

Linus Gechter und Hertha BSC in Paderborn am Boden. Foto: Swen Pförtner/dpa

Hertha BSC kann das Thema Aufstieg auch in dieser Saison wohl abhaken. Während die Konkurrenten am Wochenende allesamt punkten, kassiert Berlin Paderborn eine deutliche Niederlage.

Von dpa Sonntag, 22.02.2026, 15:40 Uhr

Paderborn. Die Aufstiegsambitionen von Hertha BSC haben erneut einen schweren Dämpfer halten. Die Berliner verloren das Verfolger-Duell in der 2. Fußball-Bundesliga beim SC Paderborn klar mit 2:5 (1:3) und haben in der Tabelle schon zehn Punkte Rückstand auf die Spitzengruppe. Nach der dritten Pflichtspielniederlage in Serie rutschten die Hauptstädter auf Rang sieben ab.

Die Paderborner dagegen halten als Tabellenvierter den Kontrahenten weiter auf Distanz und haben zum Relegationsaufstiegsplatz lediglich einen Zähler Rückstand. Sebastian Klaas (7. Minute), Tjark Scheller (20.) und Nick Bätzner (45. +4) sowie Mika Baur (68./Foulelfmeter) und Raphael Obermair (70.) sorgten für den verdienten Heimsieg. Luca Schuler (39.) per Hacke und Josip Brekalo (70.) trafen für die Hertha. 

Hertha enttäuscht in der ersten Halbzeit 

Besonders in der ersten Hälfte zeigten die Berliner eine ganz schwache Leistung. Dass die Niederlage nicht höher ausfiel, lag an der mangelnden Chancenverwertung der Paderborner. Bereits das 1:3 zur Pause war schmeichelhaft.

Und nach dem Seitenwechsel legte Paderborn nach: Der starke Baur sorgte vom Elfmeterpunkt für den vierten Treffer, nachdem Torhüter Tjark Ernst zuvor Stefano Marino zu Fall gebracht hatte. Und Minuten später sorgte Obermair mit dem Treffer zum 5:1 für die Entscheidung. Brekalos Tor zum Endstand war nur noch Ergebniskosmetik.

Sebastian Klaas (r) erzielte den frühen Treffer zum 1:0 für Paderborn.

Sebastian Klaas (r) erzielte den frühen Treffer zum 1:0 für Paderborn. Foto: Swen Pförtner/dpa

Die Hertha-Profis waren in Paderborn meist einen Schritt zu spät.

Die Hertha-Profis waren in Paderborn meist einen Schritt zu spät. Foto: Swen Pförtner/dpa

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