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US-Handelsriesen

Italien verhängt Millionenstrafe gegen Amazon

Italiens Kartellbehörde verhängt gegen den Amazon eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro.

Italiens Kartellbehörde verhängt gegen den Amazon eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Amazon muss in Italien zehn Millionen Euro wegen unlauterer Geschäftspraktiken zahlen. Doch jucken dürften diese Summen den US-Konzern nicht besonders.

Von dpa 24.04.2024, 10:20 Uhr
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Rom. Italiens Kartellbehörde hat gegen den US-Handelsriesen Amazon wegen unlauterer Geschäftspraktiken eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro verhängt. Die Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato begründete dies am Mittwoch in Rom damit, dass auf der italienischen Website des Online-Konzerns bei vielen Produkten bei der Kauf-Option anstelle „einmalig“ automatisch „regelmäßig“ eingestellt sei. Dadurch werde die Wahlmöglichkeit der Verbraucher erheblich eingeschränkt.

Betroffen sind zwei Amazon-Töchter, Amazon Services Europe mit Sitz in Luxemburg und Amazon EU. Amazon kündigte an, gegen die Entscheidung der Kartellbehörde Berufung einzulegen. Die Höhe der Strafe dürfte dem US-Konzern nicht viel ausmachen: Allein im letzten Quartal des Vorjahres machte der Handelsriese einen Gewinn von mehr als zehn Milliarden Euro.

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