Landesweite IT-Störung trifft Gerichte – auch in Stade
Papier statt Pixel: Eine Störung des Justiznetzes erschwert derzeit die digitale Arbeit von Gerichten in Niedersachsen. (Symbolbild) Foto: Michael Matthey/dpa
In Niedersachsens Justiz geht vorerst vieles nur analog. Eine landesweite Störung legt digitale Arbeitsabläufe lahm.
Stade. Eine technische Störung legt derzeit Teile der niedersächsischen Justiz lahm. Betroffen seien Gerichte und weitere Justizeinrichtungen im Land, sagte eine Sprecherin des Justizministeriums. Darunter ist TAGEBLATT-Informationen ist auch der Standort Stade. Grund sei vermutlich ein beschädigtes Kabel. Die genaue Ursache werde noch untersucht.
E-Mail- und Kommunikationsdienste betroffen
Elektronisches Arbeiten sei derzeit kaum möglich. Betroffen seien unter anderem E-Mail- und Kommunikationsdienste sowie die Bearbeitung elektronischer Akten. Das mutmaßlich beschädigte Kabel verlaufe zwischen dem IT-Dienstleister Dataport in Hamburg und Rechenzentrumsstandorten in Celle und Hannover.
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In dringenden Fällen werde auf eine händische Bearbeitung umgestellt, sagte die Sprecherin. Techniker arbeiteten mit Hochdruck an der Behebung der Störung. Wann die Systeme wieder vollständig funktionieren, war zunächst unklar.
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