Zähl Pixel
Fußball-Nationalmannschaft

Kimmich ohne Schuh-Tick: Keine Gedanken über „Farbe Pink“

Wie seine Kollegen trägt der DFB-Kapitän pink - das neueste Modell seines Ausrüsters.

Wie seine Kollegen trägt der DFB-Kapitän pink - das neueste Modell seines Ausrüsters. Foto: Tom Weller/dpa

Joshua Kimmich trägt, was kommt. Die pinken Schuhe bei der Nationalmannschaft sieht er gelassen. Warum für ihn die Schuh-Farbe im Gegensatz zu einem Ex-Kollegen keine große Rolle spielt.

Von dpa Mittwoch, 17.06.2026, 05:35 Uhr

Winston-Salem. Einen Schuh-Tick wie sein ehemaliger DFB-Kollege Toni Kroos hat Joshua Kimmich nicht. Und auch der Hype um die neuen pinkfarbenen WM-Modelle, die er und fast alle Kollegen in Amerika tragen, lässt den DFB-Kapitän kalt. „Also generell habe ich mir über die Farbe Pink noch nicht so viele Gedanken gemacht“, sagte Kimmich im Teamquartier der Fußball-Nationalmannschaft in Winston-Salem. 

Er ziehe halt an, was sein Ausrüster ihm schicke. Und das sind in diesem Sommer die rosa leuchtenden Schuhe, welche die WM-Stars von unterschiedlichen Ausstattern bekommen haben. Dass die Farbwahl nicht von den Fußballern gewählt, sondern von der Sportartikel-Industrie vorgegeben ist, hatte schon Offensivspieler Deniz Undav verraten. 

Undav mal schwarz, mal pink

Der Stuttgarter trug bei den Aufnahmen zum offiziellen DFB-Teamfoto recht altmodisch wirkende schwarze Schuhe, weil ihm das Modell besonders gefällt. Bei Spielen schlüpft Undav aber auch in die knalligen Treter. 

Kroos, 2014 Weltmeister und zur Heim-EM 2024 nochmals ins DFB-Team zurückgekehrt, trug immer weiße Fußballschuhe als Markenzeichen. „Ich hatte tatsächlich auch mal so eine Phase in meiner Karriere, wo ich dachte, ja, das ist jetzt der Schuh, mit dem möchte ich bis zum Ende gehen“, erzählte Kimmich. Aber dann sei ein anderer Schuh gekommen. „Dann geht’s auch irgendwie.“

Fast alle Nationalspieler tragen rosa Schuhe bei der WM.

Fast alle Nationalspieler tragen rosa Schuhe bei der WM. Foto: Tom Weller/dpa

Er sei beim Thema Schuhe durchaus „sensibel“, aber eher wegen des Modells als der Farbe. Eine Marotte werde er aber nicht mehr entwickeln. „Ich bin da jetzt nicht so der Typ, der das dann bis zum Ende hinterfragt. Sondern wie ich es gesagt habe, am Ende kommt halt ein Schuh, und ich versuche mit dem klarzukommen und damit zu performen“, sagte der 111-malige Nationalspieler.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel