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Lachgas am Steuer - drei Tote bei Unfall in Frankreich

Zu schnelles Fahren und Lachgas-Konsum dürften laut Staatsanwaltschaft die Ursachen für einen tödlichen Autounfall in Frankreich sein. (Archivbild)

Zu schnelles Fahren und Lachgas-Konsum dürften laut Staatsanwaltschaft die Ursachen für einen tödlichen Autounfall in Frankreich sein. (Archivbild) Foto: David Vincent/AP/dpa

Ballon im Mund, Lachgas-Flasche zwischen den Füßen: Ein junger Fahrer verliert mitten im Nebel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Drei Menschen sterben.

Von dpa Sonntag, 08.03.2026, 19:35 Uhr

Sainte-Aulde. Lachgas am Steuer: Drei junge Menschen sind bei einem Autounfall auf einer Landstraße im Großraum Paris ums Leben gekommen. Der 19-jährige Fahrer verlor am frühen Sonntagmorgen gegen vier Uhr die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen einen Baum, wie der zuständige Staatsanwalt bestätigte. Nach seinen Angaben dürften zu schnelles Fahren sowie Lachgas-Konsum die Ursachen des Unglücks sein - der Fahrer hatte demnach einen Ballon im Mund und eine Flasche Lachgas zwischen den Füßen.

Der Unfall ereignete sich laut Staatsanwaltschaft auf gerader Strecke bei „sehr schlechter Sicht aufgrund von Nebel“. Der Fahrer besaß den Angaben nach erst seit anderthalb Monaten eine Fahrerlaubnis. Die Insassen des Wagens waren laut französischen Medienberichten zwischen 19 und 31 Jahren alt. Ein vierter Mitfahrer sei schwer verletzt worden, hieß es.

Deutsches Lachgas-Verbot steht bevor

In Deutschland greift ab dem 12. April ein bundesweites Verbot von Lachgas, also Distickstoffmonoxid (N2O), das zusehends auch als Partydroge bei Kindern und Jugendlichen kursiert. Untersagt werden dann Erwerb und Besitz für Minderjährige. Gerade für sie ist der Konsum mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden. Generell verboten werden der Online-Handel und der Kauf an Automaten.

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