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Linkin Park auf Platz eins der Single-Charts

Mike Shinoda (l) und Emily Armstrong, die neue Frontfrau von Linkin Park.

Mike Shinoda (l) und Emily Armstrong, die neue Frontfrau von Linkin Park. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Mit neuer Frontfrau feiert die Band Linkin Park ein Comeback. Damit landet die US-Band direkt an der deutschen Charts-Spitze.

Von dpa Freitag, 13.09.2024, 16:00 Uhr

Baden-Baden. Wenige Tage, nachdem sie ihr Comeback verkündet haben, landen Linkin Park erstmals auf Platz eins der deutschen Single-Charts. Das teilte GfK Entertainment mit. Die neue Frontfrau heißt Emily Armstrong, der neue Song „The Emptiness Machine“. Er steigt direkt an der Spitze ein.

Zudem kehren einige ältere Titel in die Top 100 zurück, und zwar „Numb“ (36), „In The End“ (53) und „Faint“ (65).

Linkin Park wurde Ende der 90er Jahre durch eine Mischung aus Metal, Rock, Rap-Klängen und elektronischen Sounds bekannt. Sänger Chester Bennington nahm sich 2017 das Leben. Die Band hatte seitdem mit ungewisser Zukunft pausiert. Ein neues Album will Linkin Park am 15. November veröffentlichen. 

Auch in den Album-Charts sind Linkin Park diese Woche sehr präsent. Dort finden sich fünf Werke der Gruppe: „Meteora“ (neun), „Hybrid Theory“ (14), „Minutes To Midnight“ (34), „Papercuts“ (37) und „Living Things“ (71). 

David Gilmour an Spitze der Album-Charts

In den Single-Charts rutscht Shirin David damit nach sechs Nummer-eins-Wochen am Stück mit „Bauch Beine Po“ auf Platz zwei. Die Top 5 komplettieren Sängerin Ayliva („Wunder“ auf Rang drei, „Lilien“ auf Rang 5) und die Band Jeremias („Meer“, vier).

An der Spitze der Album-Charts gibt es ebenfalls einen Neueinstieg. Der britische Gitarrist und Sänger David Gilmour, der als Mitglied von Pink Floyd weltberühmt wurde, landet mit „Luck and Strange“ auf Platz eins. 

Dahinter liegt die Musikerin Ayliva mit „In Liebe“. Auf den Rängen drei bis fünf folgen Neuzugänge: Rapper Curse („Unzerstörbarer Sommer“, drei), Singer-Songwriterin Sophia („Wenn es sich gut anfühlt“, vier) und Rapper Farid Bang („XII“, fünf).

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