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Antrag per App

London: Schärfere Kontrolle der Einreisegenehmigung

Seit dem 2. April brauchen deutsche Reisende ohne Visum eine elektronische Einreisegenehmigung. (Symbolbild)

Seit dem 2. April brauchen deutsche Reisende ohne Visum eine elektronische Einreisegenehmigung. (Symbolbild) Foto: Jan Mies/dpa

Bereits seit April brauchen deutsche Reisende für Ausflüge in das Vereinigte Königreich eine Einreisegenehmigung. Kontrolliert wird aber nur selten - das soll sich bald ändern.

Von dpa Montag, 24.11.2025, 15:35 Uhr

London. Die britische Regierung hat verschärfte Kontrollen der Einreisegenehmigung ETA angekündigt. Die „Electronic Travel Authorisation“ ist bei Reisen ins Vereinigte Königreich bereits seit April Pflicht für alle deutschen Reisenden, die kein Visum haben. Kontrolliert wird bislang aber nur selten. Vom 25. Februar 2026 an werde das System strikt umgesetzt, teilte London mit.

Die ETA ist mit dem Reisepass verknüpft, die Beantragung erfolgt am schnellsten über eine entsprechende App und kostet gut 18 Euro. „Fluggesellschaften und andere Beförderer werden die Genehmigung vor der Reise überprüfen“, teilte die Regierung mit. Dass bislang nicht streng kontrolliert wurde, begründet London damit, dass Besucherinnen und Besuchern Zeit zur Umstellung gegeben werden sollte.

Beantragung mit dem Handy 

Im Kern ist die ETA eine zusätzliche Sicherheitsüberprüfung, die der britischen Regierung Zusatzeinnahmen in Millionenhöhe einbringt. In der „UK ETA“-App muss ein Foto des Reisepasses sowie ab einem Alter von mehr als neun Jahren ein Foto des Gesichtes hochgeladen werden. Beantwortet werden müssen zudem Fragen zum Job und einer möglichen strafrechtlichen Vergangenheit.

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