Luka Vuskovic über Bruder: Wird mehr als bereit sein
Luka Vuskovic glaubt an ein Comeback seines Bruders. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Im September läuft die Dopingsperre von Mario Vuskovic ab. Sein Bruder schätzt ein, was der Hamburger SV dann erwarten kann.
Hamburg. Luka Vuskovic vom Hamburger SV glaubt fest an ein erfolgreiches Comeback seines wegen Doping gesperrten Bruders Mario im Profifußball und träumt weiter von gemeinsamen Auftritten. „Mario wird stärker zurückkommen, als er gegangen ist. Seit dreieinhalb Jahren trainiert er jeden Tag etwa vier oder fünf Stunden“, sagte der 19 Jahre alte Verteidiger der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ über seinen 24 Jahre alten Bruder. „Ich kenne niemanden, der so einen Willen hat wie er. Mario trainiert jeden Tag so, als hätte er am nächsten Tag ein Spiel gegen Real Madrid.“
Im November 2022 war Mario Vuskovic positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden. Der Internationale Sportgerichtshof Cas hatte das Strafmaß im vorigen Jahr auf vier Jahre erhöht, die Sperre von Vuskovic endet im September dieses Jahres. Der Abwehrspieler beteuert bis heute seine Unschuld und erhält nach Ende der Sperre einen neuen Vertrag beim HSV.
Vuskovic und sein „großer Traum“
„Physisch wird er mehr als bereit sein, wenn seine Sperre abgelaufen ist“, sagte sein jüngerer Bruder Luka. „Und er hatte die Gelegenheit, an seiner mentalen Stärke zu arbeiten.“
Luka Vuskovic war im vorigen Sommer per Leihe von den Tottenham Hotspur zum Bundesligisten gekommen. „Im Fußball weiß man das nie“, sagte Luka auf die Frage, ob es realistisch sei, mit seinem älteren Bruder zusammenzuspielen. „Es kann im kommenden Jahr so weit sein oder in zehn Jahren. Ich möchte niemandem etwas versprechen. Aber es ist mein großer Traum, hier in Hamburg oder später in Split zusammen mit ihm auf dem Feld zu stehen.“
Luka Vusovic verwies darauf, dass er selbst nach der Saison „erst einmal wieder ein Spieler von Tottenham“ sei. Dort steht er bis 2030 unter Vertrag.

Mario Vuskovic, hier bei einer Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht im März 2023, arbeitet an seinem Comeback. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa