Tödlicher Unfall: Mann in Stralsund vermutlich bei Eiseinbruch ertrunken
Ein 74-jähriger Mann kam bei einem Eisunfall in Stralsund ums Leben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
An der vereisten Nordmole in Stralsund wird die Leiche eines Mannes aus Niedersachsen geborgen. Jetzt teilt die Polizei die mögliche Todesursache mit.
Stralsund. Der an der Stralsunder Nordmole tot aufgefundene Mann ist vermutlich nach dem Betreten der Eisfläche im Eis eingebrochen und ertrunken. Davon sei nach derzeitigem Ermittlungsstand auszugehen, teilte die Polizei mit. Bei dem Verstorbenen handelt es sich den Angaben zufolge um einen 74 Jahre alten Mann aus Braunschweig. Es sei von einem Unfall auszugehen. Weitere Umstände würden im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens untersucht. Der Leichnam war am Dienstag entdeckt worden.
Die Nordmole ragt rund 450 Meter weit in den Ostseearm Strelasund hinein, der die Insel Rügen von Stralsund trennt, und ist beliebt bei Spaziergängern. Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen mehrfach gewarnt, Eisflächen zu betreten, zu begehen oder für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Im Falle eines Einbruchs bestehe aufgrund der Wassertemperaturen und der Eisverhältnisse akute Lebensgefahr.
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