Taschkent

Mehr als 160 Verletzte bei schwerer Explosion in Usbekistan

Eine gewaltige Detonation erschüttert die usbekische Hauptstadt. Rund zwei Dutzend Menschen müssen ins Krankenhaus. Die Behörden vermuten einen Verstoß gegen Brandschutzbestimmungen.

Donnerstag, 28.09.2023, 11:45 Uhr
Feuerwehrleute arbeiten nach einer Explosion daran, einen Brand in einer Lagerhalle  zu löschen.

Feuerwehrleute arbeiten nach einer Explosion daran, einen Brand in einer Lagerhalle zu löschen.

Bei einer schweren Explosion in einer Lagerhalle in der zentralasiatischen Republik Usbekistan sind offiziellen Angaben nach 163 Menschen verletzt worden. Das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Taschkent bestätigte zudem am Donnerstag auf seinem Telegram-Kanal den Tod eines Minderjährigen.

Die Explosion ereignete sich demnach in einem Zolllager in einem Wohnviertel von Taschkent in der Nähe des Flughafens. Die Ursache war zunächst unbekannt. Die Behörden leiteten Ermittlungen wegen Verstoßes gegen die Brandschutzbestimmungen ein.

Die Explosion ließ in Dutzenden benachbarten Wohnhäusern Fensterscheiben herausspringen. Die Detonation sei dabei über viele Kilometer zu hören, die Rauchwolke später kilometerweit zu sehen gewesen, berichteten Anwohner in sozialen Netzwerken. Die Feuerwehr konnte den Brand in den frühen Morgenstunden lokalisieren. Nach offiziellen Angaben mussten 24 Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden, die übrigen 138 trugen nur leichte Verletzungen davon und wurden ambulant behandelt.

© dpa-infocom, dpa:230928-99-364920/2

Weitere Artikel

Russland-Agenten in Bayern festgenommen?

Die zwei Männer sollen für einen russischen Geheimdienst spioniert haben. Einer der beiden soll sich auch zur Durchführung von Sprengstoff- und Brandanschlägen in Deutschland bereiterklärt haben.

Preise für das Weltpressefoto 2024 vergeben

Die besten Pressefotos des vergangenen Jahres werden beim World Press Photo ausgezeichnet. Teilgenommen hatten mehr als 3800 Fotojournalisten mit über 61.000 Fotos. Nun wurden die besten geehrt.

Razzia gegen Schleuser geht in NRW weiter

Am Mittwoch ging die Polizei in acht Bundesländern gegen eine Schleuserbande vor, die sich auf wohlhabende Menschen aus China spezialisiert hatte. Der Einsatz ist noch nicht zu Ende.