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Unwetter

Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen in Nairobi

Einige Einwohner sind ertrunken, andere aufgrund beschädigter Stromkabel getötet worden.

Einige Einwohner sind ertrunken, andere aufgrund beschädigter Stromkabel getötet worden. Foto: Andrew Kasuku/AP/dpa

Regenmassen reißen in Kenias Hauptstadt Menschen und Autos mit. Die Metropole steht unter Wasser. Der Wetterdienst warnt vor weiteren starken Niederschlägen.

Von dpa Samstag, 07.03.2026, 16:55 Uhr

Nairobi. In Kenias Hauptstadt Nairobi sind der Polizei zufolge aufgrund schwerer Regenfälle und Überschwemmungen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Einige Einwohner seien demnach ertrunken, andere aufgrund beschädigter Stromkabel getötet worden. Rettungskräfte und das Militär waren am Samstag im Einsatz, um Vermisste zu suchen sowie Menschen zu helfen, die in Häusern und Autos eingeschlossen waren.

Dutzende Autos seien der Polizei zufolge weggespült worden. In einigen Stadtteilen der Hauptstadt sei das Stromnetz unterbrochen. Auch Straßen, Geschäfte und andere Infrastruktur sei demnach beschädigt worden. Am internationalen Flughafen Nairobi mussten zahlreiche Flüge gestrichen werden. 

Die Regierung verspricht schnelle Hilfe

Präsident William Ruto bezeichnete die Überschwemmungen und zahlreichen Todesfälle als tragisch. Die Regierung werde schnell handeln, um Leben zu schützen, so Ruto. Der Präsident ordnete die Freigabe von Hilfsgütern aus nationalen Reserven an. 

Der kenianische Wetterdienst warnte vor weiteren starken Regenfällen in kommenden Tagen in Nairobi sowie in anderen Gebieten im Süden und Osten des ostafrikanischen Landes.

Auch Straßen, Geschäfte und andere Infrastruktur wurden beschädigt.

Auch Straßen, Geschäfte und andere Infrastruktur wurden beschädigt. Foto: Andrew Kasuku/AP/dpa

Der Wetterdienst warnt: In den nächsten Tagen soll noch mehr Regen fallen.

Der Wetterdienst warnt: In den nächsten Tagen soll noch mehr Regen fallen. Foto: Henry Naminde/Xinhua/dpa

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