Zähl Pixel
USA

Mindestens vier Tote bei Unwettern in Texas

Ein Auto, das von herabfallenden Ziegeln einer umgestürzten Hauswand zerquetscht wurde, steht auf einem Parkplatz in der Innenstadt von Houston.

Ein Auto, das von herabfallenden Ziegeln einer umgestürzten Hauswand zerquetscht wurde, steht auf einem Parkplatz in der Innenstadt von Houston. Foto: David J. Phillip/AP/dpa

Extreme Wetterphänomene in den USA häufen sich. Im Süden des Landes kamen mehrere Menschen bei Sturm und Regen ums Leben.

Von dpa Freitag, 17.05.2024, 09:30 Uhr

Houston. Schwere Unwetter haben in der texanischen Großstadt Houston und Umgebung mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Zwei von ihnen seien von umstürzenden Bäumen erschlagen worden, teilte Feuerwehrchef Samuel Peña laut Medienberichten mit. Eine weitere Person starb demnach, als ein Kran umkippte. Zu dem vierten Opfer gab es bisher keine näheren Angaben.

Ein heftiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde sei durch die Millionenmetropole im Süden der USA gezogen, sagte Bürgermeister John Whitmire. In der Innenstadt gebe es schwere Schäden. „Überall auf den Straßen liegt Glas, die Ampeln sind ausgefallen“, ergänzte er. Er rief die Einwohner auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Schulen sollen am Freitag geschlossen bleiben.

Den Berichten zufolge gingen wegen des starken Windes Hunderte Fenster in Hochhäusern zu Bruch. Zudem seien Strommasten umgestürzt und Oberleitungen beschädigt worden. Laut der Seite Poweroutage.us sind in der Nacht zu Freitag noch fast eine Million Haushalte in Texas ohne Elektrizität. Im benachbarten Louisiana, das ebenfalls von den Unwettern getroffen wurde, sind etwa 100.000 Haushalte ohne Strom.

In beiden Bundesstaaten sei in den vergangenen zwei Wochen 600 Prozent mehr Regen gefallen als üblich, teilte der Wetterdienst laut dem Sender CNN mit. Dies habe auch mit dem Klimawandel zu tun. Bereits in den vergangenen Tagen waren im Süden der USA vier Menschen bei heftigen Unwettern getötet worden.

Umgeknickte Stromleitungen in Cypress (Houston).

Umgeknickte Stromleitungen in Cypress (Houston). Foto: Melissa Phillip/Houston Chronicle/AP/dpa

Ein entwurzelter Baum, der auf ein Haus gestürzt ist, nachdem starker Wind und Regen über Houston hinweggefegt waren.

Ein entwurzelter Baum, der auf ein Haus gestürzt ist, nachdem starker Wind und Regen über Houston hinweggefegt waren. Foto: Jason Fochtman/Houston Chronicle/AP/dpa

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Antisemitische Angriffe in Europa - Spur zum Iran?

Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen in europäischen Städten schüren Angst und Sorgen. Die Behörden prüfen Verbindungen zur iranischen Führung - doch Beweise zu finden, ist kompliziert.

Erneute Vollsperrung der A24 ab Mittwochmorgen

Pendler aufgepasst: Die A24 ist ab Mittwochmorgen im Westen von Mecklenburg-Vorpommern erneut dicht, sowohl in Richtung Hamburg als auch in Richtung Berlin. Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr.

Erster Transport von Atommüll aus Jülich in Ahaus angekommen

Der erste Transport von Atommüll aus dem rheinischen Jülich ist nach einer Fahrt quer durch Nordrhein-Westfalen im Zwischenlager Ahaus im Münsterland angekommen. Der erste Konvoi mit einem Castor-Behälter hat als Auftakt einer Serie von Transporten sein Ziel erreicht, wie (...).