Der Betrieb im Stader Seehafen hat sich stabilisiert. Große Ausbaupläne wecken Hoffnung. Doch eine große Unsicherheit am Chemiestandort auf Bützflethersand bleibt.
Nun liegen sie auf dem Tisch, die Pläne von NPorts zur Sanierung und Umgestaltung der Alten Liebe. Trotz großer Kritik bleibt die Hafengesellschaft bei ihrem Konzept: Ein Wiederaufbau des bisherigen Oberdecks sei aus statischen Gründen nicht möglich.
Verliert die Alte Liebe ihr Oberdeck? Gegen die Baupläne der Hafengesellschaft NPorts regt sich Protest. Eine Petition fordert den Erhalt des kompletten Besuchermagnets.
Die von Ex-Kanzler Scholz prophezeite Zeitenwende macht sich jetzt auch beim Ausbau des Stader Seehafens bemerkbar. Und bei dem Projekt gibt es eine besondere Neuigkeit.
Vor fast genau einem Jahr hat Stade die Ankunft des LNG-Terminals Energos Force groß gefeiert. Bis heute ist es nicht in Betrieb - und fährt jetzt gerade nach Dänemark. Das ist der Grund.
Die Häfen an der Unterelbe kommen groß raus. Die niedersächsische Hafengesellschaft NPorts hat sowohl Stade als auch Cuxhaven vor dem Hintergrund der Energiewende mit hohen Geldbeträgen ausgebaut. Der Stader Seehafen bietet durchaus noch Reserven.
Die hohen Energiepreise schlagen voll auf die Produktion der Stader Chemie-Industrie und auf den Umschlag am Seehafen durch. Das belegen jetzt die aktuellen Zahlen des Hafenbetreibers N-Ports. Das noch frische Jahr dagegen macht Hoffnung.
Großer Bahnhof am Stader Seehafen: Das Terminal für den Import von verflüssigten Gasen wurde am Sonnabend an die Betreiber übergeben. 200 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft feierten das auf der Elbe. Zurück an Land drohte Ungemach.