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Bundeswehr

Darum fliegen nachts derzeit Kampfhubschrauber so tief

Die Heeresflieger aus Fritzlar üben in dieser Woche Tiefflüge bei Dunkelheit. (Archivbild)

Die Heeresflieger aus Fritzlar üben in dieser Woche Tiefflüge bei Dunkelheit. (Archivbild) Foto: Swen Pförtner/dpa

In vier Bundesländern könnten Anwohner um den Schlaf gebracht werden. Die Bundeswehr schickt ihre Tiger-Hubschrauber in die Lüfte. Die Hintergründe.

Von dpa Mittwoch, 05.02.2025, 12:30 Uhr

Fritzlar. In Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Südniedersachsen absolviert die Bundeswehr in den kommenden Nächten Übungsflüge mit dem Kampfhubschrauber Tiger in niedriger Höhe. Wie das Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar mitteilte, sind Tiefflüge in teilweise weniger als 30 Metern Höhe geplant. „Dabei kann es möglicherweise zu einer erhöhten Lärmbelastung kommen“, hieß es. 

Die Übungen dienen demnach der „Herstellung und Erhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Piloten sowie zur Weiterbildung junger Kameraden“. Bis Donnerstag sollen einem Pressesprecher zufolge pro Nacht jeweils vier Tiger beteiligt sein. 

Die Kampfhubschrauber sind den Angaben zufolge über dem niedersächsischen Göttingen, dem thüringischen Mühlhausen (Unstrut-Hainich-Kreis) und dem nordrhein-westfälischen Warburg (Kreis Höxter) unterwegs, außerdem in Hessen in Alsfeld, Marburg, Allendorf an der Eder und Korbach sowie Bad Hersfeld. 

Eine Gebietseinschränkung könne nur grob vorgenommen werden, hieß es. Um die Störungen so gering wie möglich zu halten, werde versucht, das Übungsgebiet stetig zu wechseln. Zuvor hatten mehrere Medien über die Nachtflüge berichtet.

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