Die Finanzierung steht: Neubau des Anlegers Stadersand beginnt in Kürze
Seit dem Frühjahr 2025 ist der Anleger Stadersand außer Betrieb. Foto: Stehr
Ein neuer Schiffsanleger für Stade ist in Sicht, die Finanzierung gesichert. Ab 2027 sollen wieder Fähren anlegen können.
Stade. Der Schiffsanleger Stadersand wird seit rund einem Jahr nicht mehr genutzt, nun ist das Geld für die komplette Erneuerung da. Die Hansestadt Stade erhielt am Mittwoch von der Metropolregion Hamburg einen Fördermittelbescheid. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das Projekt wird je zur Hälfte aus Mitteln der Förderfonds der Metropolregion und der Hansestadt finanziert. Bis 2027 soll der Bau fertig sein.
Ein neues Ponton muss her
Der Schiffsanleger ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Ausflugsschiffe, Charterfahrten sowie für Einsätze von Wasserschutzpolizei, DLRG und Feuerwehr. Ein aktuelles Gutachten ergab, dass der bestehende Ponton aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr wirtschaftlich instand gesetzt werden kann.
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Vorgesehen ist der Bau eines neuen Pontons aus Stahl, der speziell auf die örtlichen Strömungs- und Tidebedingungen abgestimmt ist. Ergänzend werden Pfahlarbeiten durchgeführt sowie die bestehende Zugangsbrücke ertüchtigt. Diese erhält eine neue Beschichtung, einen frischen Anstrich und wird durch eine Rampe barrierearm erschlossen.
Neue Chancen für den Fährverkehr?
„Der neue Schiffsanleger stärkt die maritime Identität Stades und erhöht die touristische Attraktivität der gesamten Region“, sagte Stadtrat Lars Kolk. Künftig können auch größere Schiffe Stadersand anfahren als das bisher. So kann der Fährverkehr Richtung Hamburg wieder aufgenommen werden. „Wir werden noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen und möchten sie spätestens im kommenden Jahr zum Abschluss bringen“, versprach Kolk. (dpa)
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