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Internationaler Frauentag

„No men, no problem“ - Tausende demonstrieren zum Frauentag

Teilnehmerinnen einer feministischen Demonstration äußern ihre Meinung auf Plakaten.

Teilnehmerinnen einer feministischen Demonstration äußern ihre Meinung auf Plakaten. Foto: Markus Scholz/dpa

Mehrere Tausend Menschen ziehen zum Internationalen Frauentag durch die Straßen von Hamburg. Mit Parolen, Fahnen und Pyrotechnik geben sie sich kämpferisch.

Von dpa Sonntag, 08.03.2026, 15:45 Uhr

Hamburg. Unter dem Motto „Internationale feministische Kämpfe vereinen“ haben sich in Hamburg mehrere Tausend Menschen zu einer Demonstration versammelt. Die mehrheitlich weiblichen Teilnehmer zogen von den St.-Pauli-Landungsbrücken in Richtung Altona-Altstadt. Die Polizei konnte zunächst keine Teilnehmerzahl nennen. 

Auf Transparenten hieß es: „Wir sind die Töchter der Hexen, die ihr nicht verbrennen konntet“, „Sperrt die Männer weg!“ oder „No men, no problem“. Über dem Demonstrationszug waren auch Fahnen linker und kommunistischer Gruppen zu sehen. Einige Teilnehmerinnen zündeten Feuerwerkskörper mit farbigem Rauch an.

Teilnehmerinnen einer Demonstration zum Internationalen Frauentag machen mit Pyrotechnik auf sich aufmerksam.

Teilnehmerinnen einer Demonstration zum Internationalen Frauentag machen mit Pyrotechnik auf sich aufmerksam. Foto: Markus Scholz/dpa

„Wissen, dass wir uns nur gemeinsam befreien können“

In ihrem Aufruf schrieben die Veranstalter, die sich als Teil der „Arbeiter:innenbewegung“ bezeichneten: „Wir lassen uns nicht spalten, denn wir wissen, dass wir uns nur gemeinsam befreien können. Wie unzählige Frauen und LINTA* in aller Welt, sind auch wir laut gegen Antifeminismus, Ausbeutung und den steigenden Rechtsruck.“ Die Abkürzung „LINTA*“ steht für Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, Trans- und agender Personen.

Zahlreiche Fahnen in Rot und Lila werden auf der feministischen Demonstration an den Landungsbrücken gezeigt.

Zahlreiche Fahnen in Rot und Lila werden auf der feministischen Demonstration an den Landungsbrücken gezeigt. Foto: Markus Scholz/dpa

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