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Trend zur Kartenzahlung

Ob zu Hause oder auf Reisen: Mehrheit zahlt bargeldlos

Sowohl zu Hause als auch im Ausland greift zum Bezahlen nur noch gut ein Drittel der Deutschen auf Bargeld zurück. (Symbolbild)

Sowohl zu Hause als auch im Ausland greift zum Bezahlen nur noch gut ein Drittel der Deutschen auf Bargeld zurück. (Symbolbild) Foto: Sina Schuldt/dpa

Die Deutschen haben einen Ruf als Bargeldliebhaber. Doch auch auf Auslandsreisen sind Schein und Münze einer Umfrage zufolge nicht mehr erste Wahl.

Von dpa Freitag, 15.08.2025, 05:05 Uhr

Frankfurt/Main. Cash ist für die meisten Deutschen auch auf Auslandsreisen nicht mehr King: Sowohl zu Hause als auch im Ausland greift zum Bezahlen nur noch gut ein Drittel der Menschen auf Schein und Münze zurück, wie eine Umfrage für das Vergleichsportal Verivox ergab.

In der vorherigen Erhebung im Sommer 2023 hatte noch eine Mehrheit der Befragten (53 Prozent) angegeben, einen Einkauf im Wert von 20 Euro an der Ladenkasse auf Auslandsreisen innerhalb des Euroraums bevorzugt mit Bargeld zu begleichen. Nun greifen nach eigenen Angaben nur noch gut 34 Prozent der 1.031 Befragten in solchen Fällen zu Schein und Münze.

Kartenzahlung im Ausland noch häufiger favorisiert

„Die Deutschen gelten seit jeher als Bargeldliebhaber. Doch mittlerweile bevorzugt die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sowohl im Inland als auch im Ausland kartengestützte Bezahlverfahren“, ordnet Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, ein.

Innerhalb Deutschlands zücken demnach gut 51 Prozent bevorzugt eine Karte, um an der Ladenkasse zu bezahlen: Rund 30 Prozent nutzen die Girocard, die landläufig oft noch EC-Karte genannt wird, 12 Prozent zahlen mit einer Debitkarte von Visa oder Mastercard, bei der die Einkaufssumme unmittelbar nach der Zahlung vom Konto abgebucht wird. Eine echte Kreditkarte ist im Inland für gut 9 Prozent der Befragten das beliebteste Zahlungsmittel.

Im Ausland ist Kartenzahlung noch häufiger als in Deutschland das favorisierte Bezahlverfahren: Innerhalb des Euroraums gilt dies für fast 55 Prozent der Befragten, außerhalb des Euroraums sind es der Umfrage zufolge etwas mehr als 56 Prozent.

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