Millionen Menschen sind auf Pflege angewiesen, doch die Kosten laufen davon. Der Gesundheitsminister sagt: „Wir müssen rund zehn Prozent einsparen.“ Was bedeutet das?
Millionen Menschen sind in Deutschland auf Pflege angewiesen, doch die Kosten laufen aus dem Ruder. Der Gesundheitsminister sagt: „Wir müssen rund zehn Prozent einsparen.“
Die Politik debattiert weiter über angeschobene und noch geplante Reformen für die unter extremem Finanzdruck stehende Pflegeversicherung. Neue Zahlen zeigen, was Beschäftigte in der Pflege verdienen.
Um die Pflegeversicherung vom finanziellen Druck zu befreien, hat die Koalition einen ersten Reformschritt vereinbart. Sozialministerin Touré kritisiert die Pläne scharf.
Was bringt die Last-minute-Einigung der Regierung für Pflegebedürftige und Beitragszahler? Nach langem Streit in der Koalition ist beim Blick in den Gesetzentwurf auch wichtig, was nicht drinsteht.
Ab dem 1. Januar 2027 soll der Beitragszuschlag für kinderlose Mitglieder der Pflegeversicherung steigen. Er soll um 0,3 Punkte auf 0,9 Prozent angehoben werden, wie das Bundesgesundheitsministerium nach dem Beschluss der Pflegereform im Kabinett mitteilte.
Eine große Pflegereform ist zunächst verschoben. Die Regierung einigt sich auf eine kleine Lösung, um die akuten Finanznöte zu lindern und setzt für weitere Streitfragen eine Kommission ein.
Die Bundesregierung hat nach langem Ringen von Union und SPD grünes Licht für die geplante Pflegereform gegeben. Das Kabinett beschloss den Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) zur Neuordnung der Pflegeversicherung, wie die Deutsche Presse-Agentur (...).
Die Bundesregierung will die geplante Pflegereform nach langem Ringen von Union und SPD heute im Bundeskabinett beraten. Das Kabinett befasse sich unter anderem mit dem Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums zur Neuordnung der Pflegeversicherung, teilte das Bundespresseamt (...).
Pflege kann teuer werden – die SPD-Fraktionsvorsitzenden fordern einen Kostendeckel und eine faire Lastenverteilung. Dazu haben sie einen Beschluss gefasst.
Pflegereform als Belastungsprobe: Das Ringen von Union und SPD um einen Kompromiss dauert vor dem geplanten Kabinettsbeschluss an. Der Ausgang ist offen.
Von einer Einigung im Streit um die Pflege scheinen der Gesundheitsminister und die SPD weit entfernt. Kann Carsten Linnemann seinen ehrgeizigen Zeitplan halten?
Kurz vor dem angekündigten Kabinettstermin hat die SPD sich bei der Pflegereform von Gesundheitsminister Linnemann quergestellt. Der SPD-Gesundheitspolitiker Pantazis hofft auf eine Einigung.
Reine Sparvorschläge will die SPD bei der Pflege nicht mitmachen. Doch von einem sozialdemokratischen Gegenvorschlag hält der CDU-Gesundheitsminister nichts. Wie der Koalitionsstreit endet, ist offen.
Kommt sie früher oder später? Die geplante Pflegereform wird zu einem neuen großen Streitpunkt zwischen Union und SPD. Die Pflegekassen warnen vor den Folgen eines Reformstopps.
Die Pflegeversicherung ist in Finanznöten, CDU-Gesundheitsminister Linnemann will nächste Woche eine Reform auf den Weg bringen. Doch kurz vorher meldet sich der Koalitionspartner zu Wort.
Die Pflegeversicherung ist in chronischer Finanznot, viele Pflegebedürftige sind es aber auch. Der neue Minister strebt nach einer akuten Stabilisierung größere Änderungen an – mit Rat von Experten.
Die Pflegekosten steigen. Auf immer weniger Beitragszahler kommen immer mehr Pflegebedürftige. Eine kurzfristige Reform ist schon auf dem Weg, für eine größere erarbeiten Experten ab jetzt Vorschläge.
Die Wahl in Sachsen-Anhalt erschüttert die politische Landschaft. Die SPD sieht ein Problem im Reformkurs der Bundesregierung. Um diese Themen könnte es jetzt gehen.
Die Pflegeversicherung ist in Finanznöten. Doch wo sparen? Kürzungen bei Rentenansprüchen für pflegende Angehörige stoßen auf Kritik – und könnten Linnemann zufolge die Gesellschaft „kälter“ machen.
Die Bundesregierung will im Herbst eine Reform der Pflegeversicherung angehen. Der Städtetag meldet klare Vorstellungen dafür an. Denn auch die Sozialhilfeausgaben für Pflegebedürftige steigen weiter.
Mit der geplanten Neuordnung der Pflege könnte es künftig schwieriger werden, einen Pflegegrad zu bekommen. Was Pflegebedürftige und Angehörige jetzt beachten sollten.
Vom Identitätsdiebstahl bis hin zur digitalen Erpressung: Internetkriminalität hat viele Gesichter - und sie kann jede und jeden treffen. Aber lohnt sich deshalb gleich eine private Cyberversicherung?
Hamburg muss für Pflegehilfen deutlich mehr ausgeben: In vier Jahren stiegen die Kosten um gut 58 Prozent. Was das für Betroffene bedeutet und warum weitere Anstiege drohen.
Im Alter pflegebedürftig: Für viele Menschen reicht das eigene Geld nicht aus, um die Kosten zu tragen. Sie sind auf Sozialhilfe angewiesen – und es werden mehr.
Immer mehr Pflegebedürftige in Schleswig-Holstein sind auf Sozialhilfe angewiesen. Besonders betroffen: Ältere Menschen in stationärer Pflege. Die aktuellen Zahlen.
Über die Renten-Reform besteht weitgehend Einigkeit. Die Bewährungsprobe für die neue Harmonie in der schwarz-roten Regierung steht aber noch bevor - ab Mittwoch im Koalitionsausschuss.
Die Gesundheitsministerin räumt ein, dass ihre Pflegereform „mit unvermeidbaren Härten“ verbunden sei. Und betont zugleich, dass es sich bei dem Vorschlag nicht um ein reines Spargesetz handele.
Bei den Vorschlägen zur Zukunft der Rente zeigen sich die Spitzen der Koalition erstaunlich einig. Trägt das auch für die mit Spannung erwarteten Klärungen für ein ganzes Paket mit Reformen?
Sollen Kinder pflegebedürftiger Menschen weiter bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze finanziell geschützt werden? Sechs Jahre nach Einführung stehen die Regeln in der Koalition zur Diskussion.
Bei bestimmten baurechtlichen Vorgaben für Pflegeheime wurde aus Sicht der Gesundheitsministerin „aus gutem Willen übertrieben“. Sie sieht hier einen Hebel, um Pflege-Kosten zu begrenzen.
Wer mehr als 100.000 Euro im Jahr verdient, muss sich an der Unterbringung seiner Eltern im Pflegeheim beteiligen. Ein CDU-Politiker stellt diese Grenze infrage.
Der Pflegeversicherung droht ein Milliardendefizit – deshalb arbeitet CDU-Gesundheitsministerin Warken an einer Reform. Ein möglicher Baustein wird jetzt diskutiert. Die SPD zeigt sich offen.
Die Reform der Pflegeversicherung ist eine der großen Reformbaustellen der schwarz-roten Koalition. Mitten in die Debatte platzen nun dramatische Zahlen zur finanziellen Situation der Kassen.
Reformen ja, aber nicht bei mir: Laut ZDF-„Politbarometer“ halten viele Reformen für nötig, sehen aber wenig Bereitschaft in der Bevölkerung, finanzielle Einschnitte in Kauf zu nehmen.
Pflegeexperten aus Stade haben schlimmste Befürchtungen. Deshalb wollen sie mit Menschen sprechen und erfahren, was sie im Alter brauchen. Konzepte liefern sie gleich mit.
In den vergangenen 30 Jahren haben sich die Ausgaben im Gesundheitswesen mehr als verdreifacht. Eine detaillierte Statistik zum Jahr 2024 zeigt, wo die Kosten am meisten stiegen.
Mehr als 180.000 Menschen in Schleswig-Holstein sind inzwischen pflegebedürftig. Warum vor allem eine Reform für diesen Anstieg sorgte und wo große Probleme liegen.
Rund zwei Drittel der Niedersachsen bewerten die Pflegesituation als „nicht so gut“ oder „gar nicht gut“. Was sie besonders beunruhigt – und welche Reformen die Menschen jetzt fordern.
Einschnitte für Versicherte und Arbeitslose sollen die Wirtschaftskräfte entfesseln. Das verlangt ein CDU-naher Verein. Vor allem ein konkreter Vorschlag erntet empörte Reaktionen.
Die Eigenbeteiligung für einen Pflegeheimplatz in Schleswig-Holstein steigt erstmals über die Marke von 3.000 Euro. Der Verband der Ersatzkassen fordert daher Entlastung vom Land.
Für immer mehr Menschen ist die Pflege kaum noch zu bezahlen. Diakonie-Chef Hans-Joachim Lenke vermisst echte Reformen - und stellt ganz klare Forderungen.
Kommunen schlagen Alarm: Die Sozialkosten steigen rasant, ihr Defizit wächst. Städtetagspräsident Jung plädiert für grundlegende Reformen und mehr Digitalisierung.
Die Pflegeversicherung ist seit Jahren unterfinanziert. In Berlin soll ein Vorschlag zur Abschaffung von Pflegegrad 1 kursieren. Aus Schleswig-Holstein kommt eine deutliche Antwort.
Fast 5 Millionen Menschen bekommen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Könnten mehr als 800.000 Betroffene künftig leer ausgehen? Gedankenspiele über mögliche Kürzungen sorgen für Zündstoff.
Wenn es zu Hause nicht mehr geht, bleibt für alte Menschen oft nur der Umzug ins Pflegeheim. Der Verband der Ersatzkassen hat jüngst die immer höheren Kosten, die für Heimbewohner anfallen, kritisiert.
Wer in einem Pflegeheim versorgt wird, muss eine immer höhere monatliche Eigenbeteiligung aufbringen. Im Bundesdurchschnitt ist jetzt die Marke von 3.000 Euro überschritten, sagen die Ersatzkassen.
Bei der Pflege kennt die Entwicklung des Finanzbedarfs nur eine Richtung: Er wächst. In der Debatte um höhere Beiträge kommt nun eine klare Ansage von der in Berlin wieder mitregierenden CSU.
Gutachter des Medizinischen Diensts entscheiden über den Pflegegrad von Pflegebedürftigen und damit darüber, was sie aus der Pflegeversicherung erhalten. Bei der Begutachtung geht man auch neue Wege.
Die Kosten für einen Pflegeplatz sind ohnehin schon sehr hoch. Nun sind die Preise nochmal gestiegen. In Hamburg müssen jetzt mehrere Hundert Euro mehr im Monat gezahlt werden.
Wer auf einen Heimplatz angewiesen ist, muss deutschlandweit tief in die Tasche greifen. Auch in Schleswig-Holstein entwickeln sich die Kosten für einen Platz nur in eine Richtung.
Pflegebedürftige und ihre Angehörige müssen für einen Platz im Heim tief in die Tasche greifen. Landesweit haben sich die Kosten deutlich erhöht. In anderen Bundesländern sieht es nicht besser aus.
Die Pflegeversicherung wird im neuen Jahr teurer. Der Bundesrat stimmte einer Verordnung der Bundesregierung zu, die eine Erhöhung des Beitrags um 0,2 Prozentpunkte zum 1. Januar 2025 festlegt.
Kann in Berlin nach dem Ampel-Crash überhaupt noch Politik gemacht werden? Es geht. Das zeigt die letzte Sitzung des Bundesrates in diesem Jahr. Diese beginnt mit einem Moment des Gedenkens.
Zum kommenden Jahr müssen sich Arbeitnehmer und Ruheständler auf höhere Pflegebeiträge einstellen, weil dringend mehr Geld benötigt wird. Wie sehr das den Geldbeutel belastet.
Im Alter pflegebedürftig: Für viele Menschen reicht das eigene Geld nicht aus, um die Kosten zu tragen. Sie sind auf Sozialhilfe angewiesen - und es werden mehr.
In der alternden Gesellschaft sind immer mehr Menschen auf Pflege angewiesen - doch die Finanzierung ist angespannt. Die Koalition will jetzt rasch reagieren.
Die Pflegeversicherung braucht eine Frischzellenkur, doch hat die Ampel dazu noch die Kraft? Caritas und DGB mahnen zu raschen Schritten, um einen drohenden Kollaps abzuwenden.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht liegt nach einer neuen Umfrage in Thüringen bei 21 Prozent und könnte eine entscheidende Rolle bei der Regierungsbildung spielen. Wie reagieren die anderen?
Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und steigt. Doch vorerst gibt es kaum Aussichten auf eine Reform noch in dieser Wahlperiode. Was tun, wenn die Finanzlücken wachsen?
Die Pflegeversicherung bedeutet eine große Hilfe für Menschen, die sich nicht mehr alleine versorgen können. Doch einen zunehmenden Teil der Menschen in Pflegeheimen schützt sie nicht vor Armut.
Schon heute fehlen Pflegekräfte - und die Prognosen zum künftigen Pflegebedarf erschrecken. Doch nun sind die Zahlen noch dramatischer als gedacht. Abhilfe ist nicht in Sicht.
Millionen Ruheständler beziehen nicht nur Geld aus der gesetzlichen Rente, sie zahlen auch kräftig an Sozialkassen und an den Staat. Die Abgeordnete Sahra Wagenknecht fordert eine Korrektur.
Wenn jemand ins Pflegeheim muss, geht in der Familie oft das große Rechnen los. Denn für die Betroffenen ist der Schritt alles andere als billig - und die Entwicklung kennt nur eine Richtung.
Die Krankenkassenbeiträge sind zum Jahreswechsel deutlich stärker gestiegen als in der Vergangenheit. Auf dem Gehaltszettel wird sich das bemerkbar machen.
Ein Bericht über eine drohende Pleite der Pflegeversicherung sorgt für Wirbel. In den Fokus rücken dabei die Beiträge. Es dürfte für die Versicherten im nächsten Jahr teurer werden.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte einer bedürftigen Pflegeheimbewohnerin aus Niedersachsen im Streit mit ihrer Krankenkasse um Zuzahlungen gestärkt.