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Singapur

Prinz William gewinnt beim Drachenbootrennen

Prinz William (M) ist nicht zu übersehen.

Prinz William (M) ist nicht zu übersehen. Foto: Vincent Thian/AP

„Ich liebe Sport“, sagt der britische Thronfolger, der nicht zum ersten Mal in einem Drachenboot saß. Besonderes Lob bekam der Trommler am Bug.

Von dpa Montag, 06.11.2023, 09:35 Uhr

Singapur. „Naturtalent“ Prinz William hat seine Mannschaft bei einem Drachenbootrennen in Singapur zum Sieg geführt. Der 41-Jährige habe keinen einzigen Schlag verpasst, lobte Teamkapitän Chris Bosher. Im weißen Poloshirt unter der Schwimmweste und mit schwarzer Kappe stach der britische Thronfolger aus der ansonsten rotgekleideten Mannschaft der „British Dragons“ mit 22 Ruderern heraus. „Ich liebe Sport“, sagte William und lobte vor allem den Trommler am Bug. „Die Trommel war sehr gut, ein sehr guter Rhythmus.“

William fuhr mit einer gemischten Crew aus 14 Nationalitäten. „Es ist großartig zu sehen, welche Kraft der Sport hat, um Gemeinschaften zusammenzubringen“, hieß es auf dem offiziellen X-Account des Kensington-Palasts zu einem kurzen Clip des Rennens. „Ruderer aus Singapur, Großbritannien und dem gesamten Commonwealth erleben die erstaunliche Kameradschaft ihres Drachenbootteams.“

Captain Bosher sagte anschließend der britischen Nachrichtenagentur PA: „Er war hervorragend, er sagte ‚wirklich, Leute, ich will, dass wir gewinnen‘.“ In Singapur sind Drachenbootrennen ein beliebter Sport, bei dem auch viele Ausländer teilnehmen, die in dem südostasiatischen Stadtstaat wohnen. Für William war es nicht das erste Rennen dieser Art. So hatte er 2011 in Kanada bei einem Duell gegen seine Ehefrau Prinzessin Kate die Nase vorn.

Der älteste Sohn von König Charles III. war am Sonntag unter großem Jubel in Singapur gelandet, wo er an diesem Dienstag die Gewinner des von ihm ins Leben gerufenen Umweltpreises Earthshot Prize küren will.

Prinz William wird bei seiner Ankunft in Singapur mit viel Jubel empfangen.

Prinz William wird bei seiner Ankunft in Singapur mit viel Jubel empfangen. Foto: Jordan Pettitt/PA Wire/dpa

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