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Urteil erwartet

Prozess um gewaltsamen Tod einer jungen Frau vor dem Ende

Ein 31-Jähriger soll eine junge Frau mit einem Messer getötet haben - jetzt wird das Urteil erwartet. (Archivbild)

Ein 31-Jähriger soll eine junge Frau mit einem Messer getötet haben - jetzt wird das Urteil erwartet. (Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Ein 31-Jähriger soll seine Nachbarin erstochen haben, die junge Frau verblutete. Vor Gericht sagt der Mann, er habe die Kontrolle über sich verloren. Wie fällt das Urteil aus?

Von dpa Freitag, 23.01.2026, 03:35 Uhr

Hannover. Im Prozess gegen einen 31-Jährigen nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau wird am Freitag (11.00 Uhr) am Landgericht Hannover das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft hatte nach Angaben eines Gerichtssprechers eine lebenslange Gefängnisstrafe für den Mann gefordert - wegen der Mordmerkmale der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe. Der Verteidiger beantragte eine Verurteilung, nannte aber kein Strafmaß. 

Der Deutsche steht wegen Mordes vor Gericht – er ist der frühere Nachbar der 26-Jährigen. Er soll sich im vergangenen Juli Zutritt zu ihrer Wohnung in Hemmingen nahe Hannover verschafft und ihr mit einem Jagdmesser in Brust und Oberbauch gestochen haben. Dabei wurde auch ihr Herz verletzt. Die Frau, die aus Algerien stammte, starb noch am Tatort an inneren Blutungen.

Nachbarn im Hemminger Ortsteil Arnum hatten damals den Notruf gewählt und von Schreien und einer schwer verletzten Frau im Treppenhaus berichtet. Die Polizei nahm den Mann fest, der die Tat nach früheren Angaben der Ermittler noch am selben Tag zugab. Zu Prozessbeginn sagte der 31-Jährige laut einer Erklärung: „Ich habe die Kontrolle über mich selbst verloren.“ Er habe seit seinem Einzug unter Lärm und Zigarettenrauch des Vermieters der Frau gelitten. Sie war dessen Untermieterin.

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