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Rapper Gzuz: Nummer eins mit „Scherbenhaus“

Gzuz, der eigentlich Kristoffer Jonas Klauß heißt, lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Halstenbek (Archivbild).

Gzuz, der eigentlich Kristoffer Jonas Klauß heißt, lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Halstenbek (Archivbild). Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Deutschrap dominiert: Der Hamburger Gzuz landet mit seinem neuen Album auf Platz eins der Charts. Und auch bei den Singles übernimmt Rap das Ruder – während Ozzy Osbourne posthum ein Comeback feiert.

Von dpa Freitag, 01.08.2025, 16:00 Uhr

Baden-Baden. Schon lange ist er eine feste Größe in der deutschen Rap-Szene - und mit seinem neuen Album wieder auf Platz eins gelandet. Gerade hat Gzuz sein Werk „Scherbenhaus“ herausgebracht. Für das Mitglied der 187 Strassenbande ist es bereits das sechste Soloalbum, das den Spitzenplatz erreicht – zählt man auch die Crew-Sampler dazu, steht er sogar zum achten Mal ganz oben, wie GfK Entertainment informiert.

Gzuz, der eigentlich Kristoffer Jonas Klauß heißt, lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Halstenbek (Schleswig-Holstein), einer kleinen Gemeinde bei Hamburg. Bei Prime Video von Amazon gibt es seit Freitag die Doku „Licht und Schatten“ über ihn zu streamen.

Altrocker und Rapper in den Charts

Auf Platz zwei der Albumcharts steigt Kultrocker Alice Cooper mit „The Revenge of Alice Cooper“ ein. Es ist das achte Werk des US-Amerikaners in Bandbesetzung und sein insgesamt 30. Album. Auf Rang drei platziert sich der Soundtrack zum Animationsfilm „KPop Demon Hunters“.

Rap liegt auch in den Single-Charts vorn: Der Rapper Aymen und der Musikproduzent Sira liegen mit „30 mal am Tag“ neu an der Spitze. Dahinter folgt ein Song aus dem „KPop Demon Hunters“-Film, und zwar „Golden“. Auf der Drei liegt diese Woche Alex Warren mit seinem Hit „Ordinary“, der zuletzt mehrere Wochen Platz eins war.

Posthum wieder stärker gefragt ist Ozzy Osbourne: Der Black-Sabbath-Klassiker „Paranoid“ steigt auf Platz 22 ein. Osbournes Soloalbum „No More Tears“ schafft es auf Rang 68. Die Rock-Ikone ist am 22. Juli gestorben.

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