„Schnell den Rhythmus finden“ ist das BSV-Motto nach der langen Pause
Kann der BSV an seine gute Serie von zuletzt 8:2 Punkten anknüpfen?. Foto: Jan Iso Jürgens
Vier Wochen ohne Pflichtspiel können Fluch oder Segen sein. Der zuletzt formstarke BSV hätte gern drauf verzichtet. Doch der Trainer hat die Zeit genutzt.
Buxtehude. BSV-Trainer Nicolai Andersson hat intensiv an verschiedenen Baustellen gearbeitet. Umgesetzt werden soll das am Samstagabend (18 Uhr) beim Liga-Dritten HSG Bensheim-Auerbach. Beim Pokalfinalisten wartet eine hohe Hürde.
BSV-Trainer Nicolaj Andersson hat mit dem Team an Details gefeilt. Foto: Jan Iso Jürgens
Der Spielausfall gegen die insolvente HB Ludwigsburg, eine Länderspielpause und ein DHB-Pokal Final Four sorgten für vier Wochen Spielpause des Buxtehuder SV. Nur Kreisläuferin Jolina Huhnstock absolvierte zwei Spiele mit der deutschen Handballnationalmannschaft gegen Slowenien und hatte somit etwas Spielrhythmus.
Genau der fehlt dem Rest ihres Teams
„Das wird sicher unser Hauptthema am Samstag sein, dass wir schnell wieder in den Rhythmus kommen. Wir hätten gerne weitergespielt und auf die Pause verzichtet, aber auch das ist jetzt eine Aufgabe, die wir umsetzen müssen“, sagt Andersson.
Die Unabsteigbaren
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Die spielfreie Zeit hat der Däne genutzt, um mit seinem Team im individuellen Bereich zu arbeiten und auf kleinste Details zu achten. Die Freude bei den Buxtehuderinnen ist groß, jetzt endlich wieder ein Pflichtspiel zu absolvieren und im besten Fall da weiterzumachen, wo der BSV vor der Pause aufhörte: mit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage und zwei Siegen nacheinander.
Personell wird sich jedoch etwas ändern
Der Einsatz von Linksaußen Lilli Frey ist nach einer Blessur aus dem Drittliga-Spiel fraglich. Christin Kaufmann hat sich im Training eine Verletzung am linken Bein zugezogen und wird mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.
In Sachen Rhythmus geht es der HSG ganz anders. Bensheim siegte in einem dramatischen Pokal-Halbfinale gegen den Thüringer HC. Im Finale einen Tag später unterlag der Tabellendritte Borussia Dortmund. Unter der Woche kehrte das Team in den Ligabetrieb zurück und gewann mit 36:33 in Halle. „Das ist eine sehr gefährliche Mannschaft. Sie funktionieren als Team gut und haben zugleich etliche Spielerinnen, die individuell ein Spiel an sich reißen und entscheiden können“, so Andersson.
Fans können am Samstagabend ab 17.50 Uhr bei Sporteurope.TV und DYN das Spiel im Stream verfolgen.
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