Streik im Hamburger Nahverkehr: Busse und U-Bahn betroffen
Busse der Hochbahn stehen auf einem Betriebshof. Am Donnerstag streiken die Busfahrer in Hamburg. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Hamburg-Pendler aus dem Landkreis Stade müssen sich auf Beeinträchtigungen einstellen: Am Donnerstag, 19. März, streiken die Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn.
Hamburg. Die Gewerkschaft ver.di hat erneut zum bundesweiten Streik im Nahverkehr aufgerufen. Am Donnerstag, 19. März, sollen die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen ihre Arbeit niederlegen.
Busse und U-Bahnen stehen still
Betroffen ist auch die Hamburger Hochbahn. „Die Hochbahn geht derzeit nicht davon aus, Bus- und U‑Bahn‑Betrieb zum Streikbeginn aufnehmen zu können“, heißt es auf der Homepage. Gestreikt wird von Donnerstag, 19. März, 3 Uhr, bis Freitag, 20. März, 3 Uhr. Mit dem Streikende wird der Busbetrieb am Freitagmorgen wieder regulär aufgenommen. Bei der U-Bahn ist jedoch vermutlich noch bis in die frühen Morgenstunden mit Verzögerungen zu rechnen.
Während des dreitägigen Warnstreiks im Februar hatte die Hochbahn Notfall-Pläne für einzelne Fahrten aufgestellt. Ob das diesmal ebenfalls möglich ist, werde „situativ geprüft“.
Schulbusse fahren
Auch wenn gestreikt wird - die Hamburger Schulbusse werden laut Hochbahn fahren.
S-Bahn und Fähren der HADAG nicht betroffen
Fahrgäste sollten nach Möglichkeit auf S-Bahnen ausweichen, da diese – ebenso wie die Fähren der HADAG – nicht vom Streik betroffen sind Die hvv-App, hvv-switch-App und hvv.de informieren darüber, welche Linien fahren.
KVG-Busse fahren
Auch bei der KVG im Landkreis Stade wird nicht gestreikt.
Fahrplan prüfen
Die Hamburger Hochbahn bittet Fahrgäste, ihre Fahrt vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft in den hvv-Apps oder auf hvv.de zu prüfen und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen. „Fahrten, die trotz des Streiks geleistet werden können, werden dort angezeigt und sind auch per Echtzeit abrufbar“, teilt der HVV mit.
Was die Streikenden fordern
Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen bei der Hochbahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen sowie einen 200-Euro-Mietkostenzuschuss für Auszubildende. (set)
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