Zähl Pixel
Bergungsarbeiten beendet

Traurige Bilanz nach Schuleinsturz in Indonesien: 61 Tote

Mehr als 60 Menschen sind bei dem Einsturz ums Leben gekommen.

Mehr als 60 Menschen sind bei dem Einsturz ums Leben gekommen. Foto: Trisnadi/AP/dpa

Rund um die Uhr suchten indonesische Rettungskräfte in den Trümmern eines eingestürzten Internats nach Opfern. Jetzt sind die Bergungsarbeiten abgeschlossen. Die Bilanz ist dramatisch.

Von dpa Dienstag, 07.10.2025, 09:00 Uhr

Jakarta. Dramatische Bilanz nach dem Einsturz eines vierstöckigen Schulgebäudes in der indonesischen Provinz Ost-Java: Die Einsatzkräfte haben insgesamt 61 Leichen aus den Trümmern geborgen. Damit seien die Bergungsarbeiten rund eine Woche nach dem Unglück abgeschlossen, sagte Budi Irawan von der Katastrophenschutzbehörde (BNPB). Einige der Opfer müssten noch von Experten identifiziert werden, hieß es. Bei den meisten Toten handelt es sich um Schüler.

Was war passiert?

Das Internatsgebäude in der Stadt Sidoarjo war am 29. September während Bauarbeiten plötzlich in sich zusammengefallen. Das Unglück ereignete sich während des Gießens einer Betondecke, als Medienberichten zufolge eine tragende Säule nachgab. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich zahlreiche Schüler in dem Gebäude auf und wurden unter tonnenschweren Betonplatten und Ziegeln begraben.

Die Bergungsarbeiten sind nach einer guten Woche mittlerweile abgeschlossen.

Die Bergungsarbeiten sind nach einer guten Woche mittlerweile abgeschlossen. Foto: Trisnadi/AP/dpa

Rettungskräfte waren seither rund um die Uhr im Einsatz. Ende vergangener Woche war es ihnen gelungen, fünf Jugendliche lebend zu bergen. Insgesamt waren den Behörden zufolge 165 Menschen von dem Einsturz betroffen, von ihnen überlebten 104. Vier Verletzte werden weiter im Krankenhaus behandelt.

Das islamische Internat war ganz plötzlich in sich zusammengefallen.

Das islamische Internat war ganz plötzlich in sich zusammengefallen. Foto: Sahlan Kurniawan/XinHua/dpa

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Meterhohe Eisberge an der Elbe bei Hamburg

Nach Schneefall und Frost türmen sich vor den Toren Hamburgs meterhohe Eisberge an der Elbe. Warum die Eisbrecherflotte jetzt so gefordert ist wie seit Jahren nicht mehr.

Bundeswehrsoldaten ziehen aus Grönland ab

Schnelles Ende einer Erkundungsmission. Trump fordert Grönland für die USA, einige Nato-Staaten schickten Soldaten auf die Arktisinsel – jetzt ziehen die Deutschen schon wieder ab.

Nach Nebel kommt die Sonne

Nachts wird es frostig. Tagsüber zeigt sich zunehmend die Sonne. In manchen Regionen bleibt der Nebel jedoch zäh.