Warnstreik legt Elbtunnel lahm – Staus auf allen Zufahrten
Im Hamburger Elbtunnel sind aufgrund des Warnstreiks nur je zwei von drei Fahrbahnen in jede Richtung befahrbar. (Archivbild) Foto: Jonas Walzberg/dpa
Stau-Chaos am Elbtunnel: Nur zwei Spuren sind frei, auf den Ausweichrouten läuft der Verkehr nur im Stop-and-go. Wer nach Hamburg will, braucht Nerven – und viel Geduld.
Hamburg. Der bundesweite Warnstreik im öffentlichen Dienst sorgt seit dem Morgen für massive Verkehrsprobleme rund um den Hamburger Elbtunnel. Wegen des Streiks ist der Tunnel auf der A7 nur eingeschränkt befahrbar, pro Richtung stehen lediglich zwei von drei Fahrspuren zur Verfügung. Nach Angaben der Verkehrsleitzentrale sind sowohl der Elbtunnel selbst als auch die Ausweichstrecken stark überlastet.
„Aktuell haben wir alles, was nach Hamburg rein will – Richtung Norden und sogar auch Richtung Süden – mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen“, sagte eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale der Deutschen Presse-Agentur. Auf der A1 in Richtung Hamburg staute sich der Verkehr demnach auf rund zwölf Kilometern, ebenso vom Autobahndreieck Südwest auf der A7. Auch auf der B75 bis Wilhelmsburg ging es kaum voran. Ausweichrouten wie die Bremer Straße oder die B4 seien derzeit nur im Stop-and-go-Verkehr passierbar.
Richtung Süden stockte der Verkehr laut Verkehrsleitzentrale ebenfalls erheblich, unter anderem von der A23 ab Halstenbek-Krupunder bis durch den Elbtunnel. Auch Bundesstraßen stadteinwärts, etwa die Kollaustraße, waren stark belastet. Unfälle oder liegengebliebene Fahrzeuge wurden zunächst nicht gemeldet.