Zähl Pixel
Konjunktur

Weniger Aufträge im Baugewerbe im September als im Vormonat

Wegen schwacher Nachfrage zu Jahresbeginn lagen die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten unter dem Vorjahreszeitraumsniveau.

Wegen schwacher Nachfrage zu Jahresbeginn lagen die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten unter dem Vorjahreszeitraumsniveau. Foto: Sven Hoppe/dpa

Gemischte Auftragslage - mit einem Zuwachs im Hochbau, aber einem signifikanten Rückgang im Tiefbau.

Von dpa Freitag, 24.11.2023, 09:10 Uhr

Wiesbaden. Die Betriebe des deutschen Bauhauptgewerbes haben im September weniger Aufträge bekommen als im Monat zuvor. Bereinigt um Preiseffekte sank der Wert der Bestellungen gegenüber August um 7,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtete.

Während der Hochbau einen Zuwachs von 7,9 Prozent verbuchte, gab es im Tiefbau einen Rückgang um 18,8 Prozent. Im August war der Auftragseingang im Tiefbau aufgrund einiger Großaufträge allerdings besonders hoch ausgefallen.

Im Vergleich zum September 2022 stieg der Wert der Bestellungen im Bauhauptgewerbe preisbereinigt um 13,2 Prozent. Einschließlich Preiserhöhungen (nominal) legten die Aufträge innerhalb eines Jahres um 14,9 Prozent zu.

Wegen schwacher Nachfrage zu Jahresbeginn lagen die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten real um 5,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die preisbereinigten Umsätze der Unternehmen sanken in diesem Zeitraum um 3,6 Prozent. Höhere Preise führten allerdings zu einem nominalen Umsatzwachstum von 4,9 Prozent.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Reiche warnt vor Alarmismus bei Kerosin

Der Finanzminister äußert sich zu Warnungen vor einer Knappheit bei Kerosin. Die Wirtschaftsministerin meldet sich auch zu Wort. Am Montag gibt es ein Treffen.

Filialnetz der Post hat gesetzeswidrige Lücken

Der Weg zur nächsten Postfiliale darf nicht allzu weit sein, so sieht es ein Gesetz vor. Doch mancherorts ist die Strecke länger als gedacht - oder man findet am Ort lediglich einen Automaten.

WWF: Vermieter sollen Extra-Heizkosten tragen

Noch ist unklar, was die Reform des Heizungsgesetzes für Mieter bedeutet. Denn der CO2-Preis steigt, zugleich sollen Heizungen mit fossilen Brennstoffen weiter betrieben werden können.