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Tarifkonflikt bei der Bahn

Weselsky droht mit neuem Arbeitskampf

GDL-Chef Claus Weselsky gibt nach dem Ende des Streiks eine Pressekonferenz.

GDL-Chef Claus Weselsky gibt nach dem Ende des Streiks eine Pressekonferenz. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Der Bahn-Streik der GDL ist beendet. Ohne Verhandlungen sei der nächste Arbeitskampf aber unvemeidlich, kündigte GDL-Chef Weselsky an.

Von dpa 12.01.2024, 12:55 Uhr
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Berlin. Nach Ende des Lokführerstreiks will die Gewerkschaft GDL der Deutschen Bahn einige Tage Bedenkzeit geben - und droht bei fehlendem Entgegenkommen in der Frage um die Arbeitszeitreduzierung danach mit längeren und härteren Streiks.

„Nach Abschluss dieser Streikmaßnahmen lassen wir dem Unternehmen ein Stück weit Zeit, um zur Besinnung zu kommen“, sagte Weselsky am Freitagabend in Berlin zum Ende des jüngsten Arbeitskampfes. „Tun sie das nicht, wird die nächste Arbeitskampfmaßnahme folgen. Sie wird länger sein und sie wird das Unternehmen noch härter treffen.“

Eine Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen könne es nur geben, wenn die Bahn sich für die Kernforderung der GDL offen zeige: Die Gewerkschaft will eine Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Bahn lehnt das bislang ab und hat dafür die Erweiterung bestehender Arbeitszeit-Wahlmodelle angeboten. Wer in diesem Rahmen seine Arbeitszeit reduziert, muss dabei aber finanzielle Einbußen in Kauf nehmen.

Der dritte und längste Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer begann im Personenverkehr am frühen Mittwochmorgen und im Güterverkehr am Dienstagabend. Nach seinem Ende gilt laut Bahn noch bis zum Betriebsbeginn am Samstagmorgen der Notfahrplan.

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