04.06.2020, 22:17
69-Jähriger schwebt nach Unfall auf der K 40 in Lebensgefahr

BUXTEHUDE. Auf der Kreisstraße 40 (Rübker Straße) in Buxtehude hat sich am Donnerstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 69-jähriger Mann aus Hechthausen war von der maroden Fahrbahn abgekommen und in einem Graben gelandet. Er musste von den Rettern reanimiert werden.


Auf der Kreisstraße 40 (Rübker Straße) in Buxtehude hat sich am Donnerstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 69-jähriger Mann aus Hechthausen war mit seinem dunklen Ford Mondeo Kombi von der maroden Fahrbahn abgekommen und in einem Graben gelandet. Er musste von den Rettern reanimiert werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.30 Uhr. Der Cuxländer war in Richtung Buxtehude unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve war er stur geradeaus gefahren. Wie lange der Mann hilflos in seinem Pkw gelegen hatte, ehe vorbeifahrende Autofahrer ihn entdeckt und einen Notruf abgesetzt hatten, ist offen. Beim Eintreffen der Notfallsanitäter der Buxtehuder DRK-Wache, des Notarztes des Buxtehuder Elbe Klinikums und der freiwilligen Feuerwehrleute vom Zug I der Ortsfeuerwehr Buxtehude habe der bewusstlose Mann nicht mehr geatmet.

Jede Sekunde zählte

Stadtbrandmeister Horst Meyer und Zugführer Sebastian Hinsen ließen auf Anraten des Notarztes eine Crash-Rettung einleiten. Dabei werden weitere Verletzungen und Folgeschäden hingenommen, weil das Leben bereits am seidenen Faden hängt. Mit dem Spineboard aus Hartplastik holten Feuerwehrleute und Notfallsanitäter den Mann rückenschonend aus dem Fahrzeug. Sie schoben das Brett unter den Patienten und befreiten ihn. Jede Sekunde zählte.

Im Rettungswagen wurde der Unfallfahrer umgehend reanimiert – mindestens zehn Minuten lang. Ein Feuerwehrmann, ausgebildeter Rettungssanitäter der Werkfeuerwehr bei Airbus, unterstützte die Notfallsanitäter beim Kampf um das Leben des 69-Jährigen. Der in Lebensgefahr schwebende Mann kam im Rettungswagen ins Buxtehuder Elbe Klinikum.

Auslöser war womöglich gesundheitliches Problem

Die Beamten des Buxtehuder Polizeikommissariates dokumentierten die Spuren des Unfalls. Vermutlich war ein internistisches oder kardiologisches Problem der Auslöser dafür, dass der Fahrer die Kontrolle über seinen Ford Mondeo Kombi verloren hatte, hieß es von Feuerwehr und Polizei. Der schlechte Zustand der Kreisstraße soll kein direkter Auslöser für den Unfall gewesen sein, so die erste Einschätzung der Polizei. 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Kreisstraße 40 musste von Feuerwehrleuten im Bereich der Unfallstelle zwischen Buxtehude und Rübke – südlich der Trasse der Autobahn 26 im Naturschutzgebiet Moore bei Buxtehude – zeitweise voll gesperrt werden. Zu größeren Behinderungen kam es dabei nicht.

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