17.12.2018, 22:52
Drei Verletzte nach Küchenbrand in Drochtersen

DROCHTERSEN. Bei einem Brand in der Küche einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses an der Hohen Straße in Drochtersen haben am Montagabend drei Flüchtlinge Verletzungen erlitten. Sie kamen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Blick auf die Einsatzstelle an der Hohen Straße in Drochtersen: In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss brannte die Küche. Foto Beneke

Um 21.34 Uhr lösten die Melder der Feuerwehrleute aus Drochtersen, Assel, Dornbusch und Drochtersermoor aus. Auch die Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes machten sich von der Rettungswache aus zu dem Wohnblock im Drochterser Zentrum auf dem Weg. Beim Kochen, so berichtete der Einsatzleiter, Drochtersens Ortsbrandmeister Michael Funk, war es zu einer Verpuffung oder einem Fettbrand gekommen. Dabei zog sich eine 21-jährige Frau Brandverletzungen im Gesicht und eine Rauchgasvergiftung zu. Auch Mutter und Vater (50 und 55 Jahre alt), mit denen sie zusammen in der Wohnung lebt, kamen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung nach der Erstversorgung durch die Notfallsanitäter im Rettungswagen ins Stader Elbe Klinikum. Die Feuerwehrleute hatten den Brand schnell gelöscht, sie verhinderten ein Übergreifen auf weitere Teile des Gebäudes. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten sie die Wohnung auf versteckte Glutnester. Rußablagerungen an den Wänden und an der Hausfassade zeugen von der Dimension des Brandes. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar, Gemeindebrandmeister Peter Lühwink bezifferte den Sachschaden auf mindestens 25 000 Euro. Ermittler der Stader Polizei haben die Spuren des Feuers dokumentiert.

Blick auf die Einsatzstelle an der Hohen Straße in Drochtersen: In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss brannte die Küche. Foto Beneke

Blick auf die Einsatzstelle an der Hohen Straße in Drochtersen: In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss brannte die Küche. Foto Beneke

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