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Landkreis Stade

Corona: Soldaten unterstützen Stader Gesundheitsamt bei Kontaktnachverfolgung

So wie hier in Berlin unterstützen derzeit Soldaten bundesweit bei der Kontaktnachverfolgung. Foto: Carsten Koall/dpa

So wie hier in Berlin unterstützen derzeit Soldaten bundesweit bei der Kontaktnachverfolgung. Foto: Carsten Koall/dpa

Von kommender Woche an unterstützen sechs Bundeswehrsoldaten das Gesundheitsamt des Landkreises Stade bei der Kontaktnachverfolgung. Diese Amtshilfe bei der Bekämpfung der Pandemie gibt es im Kreis nicht zum ersten Mal.

Donnerstag, 30.12.2021, 16:00 Uhr

Da das Infektionsgeschehen zuletzt auch im Landkreis Stade deutlich zugenommen hat, kommt das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung an seine Grenzen, erklärt Landrat Kai Seefried: „Daher freue ich mich sehr, dass unser Amtshilfeersuchen bei der Bundeswehr positiv entschieden wurde.“ Durch die Unterstützung könnten auch weiterhin Infektionsketten durchbrochen werden.

Sechs Soldaten vom Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf werden am kommenden Mittwoch, 5. Januar, ihre Arbeit in Stade aufnehmen. Ihr Einsatz ist zunächst auf drei Monate begrenzt.

Soldaten halfen bereits in Alten- und Pflegeheimen aus

Bereits im vergangenen November leisteten Soldaten des Cuxhavener Marinefliegergeschwaders Amtshilfe bei der Pandemiebekämpfung. Sie entlasteten nach einem größeren Corona-Ausbruch im Seniorenheim Bergfried in Guderhandviertel das Pflegepersonal. Außerdem halfen Soldaten im Sommer 2020 in verschiedenen Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Stade aus, als es teilweise zu dramatischen Corona-Entwicklungen kam.

Nun unterstützt die Bundeswehr erstmals das Gesundheitsamt des Landkreises Stade. „Wir danken der Bundeswehr ausdrücklich für die erneute Amtshilfe. Insbesondere mit Blick auf die sich ausbreitende und hoch ansteckende Omikron-Variante ist es unser Ziel, die Kontaktnachverfolgung bestmöglich aufrecht zu erhalten. Neben der Unterstützung durch die Bundeswehr werden wir auch über weitere Maßnahmen zusätzliches Personal in diesem Bereich einsetzen“, so Kai Seefried.

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