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Sturmtief

Orkanböen bis Windstärke 12 möglich – Dieses Wochenende wird ungemütlich

Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Donnerstag war nur ein kleiner Vorgeschmack: Richtig stürmisch mit Windstärke 12 soll es von Sonnabendnachmittag werden. Das Wochenende wird ungemütlich.

Samstag, 29.01.2022, 09:00 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung für die gesamte norddeutsche Küste herausgegeben. Von Sonnabend, 14 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 10 Uhr, können in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde auftreten. Vor allem an der Ostseeküste könne es aus Südwest, später West auch einzelne Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde geben. Das entspricht Windstärke 12.

Über den rund 1140 Meter hohen Brocken im Harz fegt der Orkan den Angaben zufolge sogar mit 130 bis 140 Kilometern pro Stunde. Die Harzer Schmalspurbahn schickt vorsorglich auch keine Züge mehr auf den Brocken. 

Wetterdienst warnt vor Orkanböen an der Küste – Leichte Sturmflut möglich

An der Elbe kann es nach der Vorhersage des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in der Nacht zum Sonntag eine Sturmflut geben. Am stärksten soll sich das nach der Prognose von Freitag in Hamburg bemerkbar machen. Dort wird nach Mitternacht ein Stand von etwa 2,2 Meter über dem normalen Hochwasser erwartet. Tiefliegende Bereiche wie der Altonaer Fischmarkt würden dann teilweise von Wasser überspült.

Im Landkreis war der Lühe-Anleger bereits am Donnerstagabend wegen der leichten Flut für Autofahrer gesperrt.

Der DWD erwartete bereits in der Nacht zum Sonnabend an der Nordseeküste erste stürmische Böen aus Südwest bis West. Am Sonnabend soll West- bis Nordweststurm mit Böen bis 85 Kilometer pro Stunde und einzelnen schweren Sturmböen an der Küste einsetzen. Für den Nachmittag und Abend erwartet der DWD eine weitere Verstärkung mit dann schweren Sturmböen aus Nordwest. Am Sonntag soll der Sturm wieder nachlassen. (dpa/red)

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