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Machbarkeitsstudie

Reaktivierung der Bahnstrecke Stade-Bremervörde: Im Sommer gibt's Ergebnisse

Auch am Bahnhof Mulsum-Essel könnte mehr Betrieb herrschen, wenn die Strecke reaktiviert wird. Foto: Felsch

Auch am Bahnhof Mulsum-Essel könnte mehr Betrieb herrschen, wenn die Strecke reaktiviert wird. Foto: Felsch

Landrat Kai Seefried und sein Rotenburger Amtskollege Marco Prietz werben gemeinsam für den Bahnanschluss, der bis in den Kreis Osterholz-Scharmbeck ausgeweitet werden soll. Im Sommer soll neues Tempo in das Verfahren kommen.

Mittwoch, 09.02.2022, 08:30 Uhr

Die CDU-Parteifreunde Seefried und Prietz hatten im Falle eines jeweiligen Sieges bei der Landratswahl im vergangenen Jahr verabredet, eine Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Bahnstrecke Osterholz-Bremervörde-Stade in Auftrag zu geben. Als dritter Kreis ist Osterholz-Scharmbeck an der Finanzierung beteiligt. Seefried und Prietz erwarten, dass die Ergebnisse der Studie im Sommer vorliegen.

„Es gibt für mich deutschlandweit keine Strecke, die größere Chancen auf eine Reaktivierung hat als der Abschnitt zwischen Bremervörde und Stade“, sagt Marco Prietz. Die Strecke sei in einem guten Zustand und es gebe 4100 Menschen, die zwischen den Kreisen Rotenburg und Stade berufsbedingt pendeln. Der Bremervörder Raum ist stark nach Stade ausgerichtet, so Prietz.

Bahnanschluss: Bessere Chancen für Stade-Bremervörde als für die Erweiterung bis nach Bremen

Für den Abschnitt zwischen Bremervörde und Osterholz stünden die Chancen aufgrund des schlechten Zustands und des Bedarfs nicht so gut wie zwischen Bremervörde und Stade.

Nahezu einstimmig hatten sich im vergangenen Jahr die Kreistage in Stade, Rotenburg und Osterholz für eine Reaktivierung der sogenannten Moorexpress-Strecke für den Personenverkehr ausgesprochen. Die Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) ist Betreiber der Strecke. (kw/red)

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