Osterurlaub: ADAC prognostiziert volle Autobahnen
Autos stehen im Stau. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Die am 4. April in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein beginnenden Osterferien werden nach Einschätzung des ADAC vom kommenden Wochenende an vielerorts zu Staus auf den Autobahnen führen.
Während der traditionelle Osterreiseverkehr 2021 wegen des Corona-Lockdowns ausgeblieben sei, seien in diesem Jahr die meisten Corona-Regeln gefallen. „Auch wenn Fliegen und Bahnfahren dadurch wieder einfacher möglich sind, dürfte der eigene Pkw auch 2022 bei vielen Menschen die erste Wahl bleiben“, vermutete der ADAC am Mittwoch in einer Pressemitteilung am Mittwoch.
Hier werden Verkehrsbehinderungen erwartet
Besonders voll werde es erfahrungsgemäß an den Sonnabenden sowie am Gründonnerstag (14. April). Lange Staus drohten aber nicht nur wegen des hohen Verkehrsaufkommens, sondern auch wegen zahlreicher Autobahn-Baustellen. Stau-Klassiker gibt es viele. Der ADAC nannte unter anderem die A1 Osnabrück-Bremen zwischen Bramsche und Rastplatz Vörden, zwischen Neuenkirchen/Vörden und Rastplatz Holdorf und zwischen Bremen/Brinkum und Bremer Kreuz in beiden Richtungen.
Verkehrsbehinderungen werden zudem erwartet auf der A7 Hannover – Kassel zwischen der Anschlussstelle Seesen und Echte in beiden Richtungen sowie Hildesheim und Bockenem in beiden Richtungen. Auch auf der A27 Bremerhaven – Bremen zwischen Uthlede und Bremen-Nord und der A28 Leer – Oldenburg zwischen Oldenburg-Wechloy und Dreieck Oldenburg-West (beide Richtungen) kann es zu Staus kommen.
Keine Tagesbaustellen geplant
Die Niederlassung Westfalen der Autobahngesellschaft des Bundes verzichtet nach Möglichkeit auf die Einrichtung von Tagesbaustellen an den Ferienwochenenden ab Freitag mittags. „Damit wollen wir dafür sorgen, dass Urlauber möglichst staufrei in die Ferien starten können“, sagte Niederlassungsdirektorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie empfahl aber dennoch, nicht direkt am Freitag oder Samstag in den Urlaub zu fahren: „Beginnen Sie Ihre Reise am besten erst am Sonntag, wenn sich der Verkehr beruhigt hat.“ (dpa)
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