E-Auto-Fahrer verursacht 50.000-Euro-Schaden auf A26
Bei dem Unfall auf der A26 wurde der Ford-Capri-Elektrowagen total beschädigt. Foto: Polizei
Das war ein Spurwechsel mit Folgen: Am Montagmittag stand der Verkehr auf der Autobahn zwischen Horneburg und Jork nach einem Unfall still.
Horneburg. Dieses Manöver hätte womöglich mit weniger Tempo durchgeführt werden müssen. Zwischen den Anschlussstellen Horneburg und Jork ist am Montagmittag ein Autofahrer mit seinem Ford Capri E-Modell in die Leitplanke gekracht. Zu dem Unfall war es gegen 12.45 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg gekommen.
Wie die Polizei Stade mitteilt, sei das E-Auto „total beschädigt“ worden. Der Sachschaden werde auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Starkregen sorgt für Aquaplaning
Der 49-jährige Fahrer aus Hemmoor habe beim Wiedereinscheren nach einem Überholmanöver die Kontrolle über seinen PS-starken Wagen verloren. Der Mann sei „bei Starkregen vermutlich aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern“ geraten, so Polizeisprecher Rainer Bohmbach.
Der Ford Capri prallte den Angaben zufolge zunächst gegen die rechte Schutzplanke und anschließend gegen die Mittelschutzplanke. Dort blieb das schwer beschädigte E-Auto dann stehen.
T A26, B73, E-Bike-Unfälle: So gefährlich ist es im Verkehr im Kreis Stade
Autofahrer müssen über B73 ausweichen
Der Fahrer blieb bei dem Unfall laut Polizei augenscheinlich unverletzt. Er sei dennoch vorsichtshalber vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Buxtehuder Elbe Klinikum gebracht worden.
Die Feuerwehr Horneburg rückte an der Unfallstelle an. Die Feuerwehrleute sicherten den Wagen ab und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf.
Die Autobahn musste für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung für circa zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Bundesstraße 73 umgeleitet. (pm/tip)

Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn rund zwei Stunden lang in Richtung Hamburg gesperrt werden. Foto: Polizei
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.