Hausverbot in Bar: Das nimmt 42-Jähriger nicht hin – Polizist verletzt
Der Mann hatte sich geweigert, die Bar in der Lindenstraße in Zeven zu verlassen. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Der polizeibekannte Mann in Zeven wird immer aggressiver. Es blieb nicht nur bei Todesdrohungen.
In der Nacht zum Dienstag ist ein 42-jähriger Mann in Zeven sehr aggressiv gegenüber Polizisten aufgetreten und letztlich zu Boden gebracht worden. Ein Polizeibeamter sei dabei leicht verletzt worden. Das berichtet die Rotenburger Polizei am Dienstag.
Demnach seien die Beamten gegen Mitternacht zur Lindenstraße alarmiert worden. Der polizeibekannte Mann aus der Samtgemeinde Zeven habe die Bar trotz eines Hausverbots nicht verlassen wollen. Die Beamten erteilten dem Mann einen Platzverweis, dem dieser jedoch nicht nachkam, heißt es.
42-Jähriger holt aus, die Polizei packt zu
Stattdessen verhielt sich der 42-Jährige zunehmend aggressiv, deutete mehrfach Schlagbewegungen in Richtung der Einsatzkräfte an und drohte ihnen mit dem Tode, berichtet Rotenburgs Polizeisprecher Marvin Teschke - und weiter: „Als der Mann plötzlich in seine Tasche griff und eine Bewegung auf die Beamten machte, brachten diese ihn zu Boden und legten ihm Handfesseln an.“
Die Polizisten gingen den Angaben zufolge zudem mit Reizstoff gegen den 42-Jährigen vor. Ein Messer oder ähnliche Waffen habe der Mann nicht dabei gehabt.
Gespuckt und beleidigt
„Während des Transports zur Dienststelle spuckte der Mann dann mehrfach um sich und traf dabei einen 22-jährigen Polizeibeamten“, so Teschke. Dieser sei leicht verletzt worden.
Auch der 42-Jährige habe eine Verletzung am Arm erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Teschke: „Dort beleidigte er die Einsatzkräfte fortlaufend.“
Gegen den Mann wurden den Angaben zufolge unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
Gefährliches Überholmanöver auf der A1
Die Autobahnpolizei Sittensen sucht Zeugen zu einem gefährlichen Fahrmanöver auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen. Ein bislang unbekannter Fahrer befuhr laut Polizei am Montagabend gegen 18.55 Uhr zwischen Heidenau und Sittensen mehrfach den Standstreifen und nutze diesen mit hoher Geschwindigkeit zum Überholen. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich die gefährliche Fahrweise bereits vor dem genannten Streckenabschnitt fortsetzte“, so Polizeisprecher Teschke.
Die Polizei bittet Auto- und Lkw-Fahrer, die gefährdet wurden oder den Vorfall beobachtet haben, sich bei der Autobahnpolizei Sittensen unter 04282/50870 zu melden. (pm/bt)
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