Heftiger Aufprall bei Unfall in Ahrensmoor – Zwei Verletzte
Unfall Ahrensmoor Foto: Bockelmann/Feuerwehr Harsefeld
Trümmerteile eines Mercedes werden zum Geschoss: Die Feuerwehren sind stundenlang im Einsatz, im zweiten Wagen muss ein Rollstuhlfahrer den Unfall hilflos ertragen.
Ahrensmoor. Am Sonntagabend kam es in Ahrensmoor-Nord zu einem schweren Verkehrsunfall. Laut Harsefelds Feuerwehrsprecher Jürgen Bockelmann seien „augenscheinlich“ zwei Menschen leicht verletzt worden.
„Nach Aussagen am Unfallort kam eine VW-Caddy-Fahrerin aus Stade mit ihrem Fahrzeug in den Gegenverkehr und traf dort mit einem Mercedes zusammen“, berichtet Bockelmann am frühen Montagmorgen. Der Mercedes-Fahrer aus Harsefeld sei in Richtung Kammerbusch unterwegs gewesen, als sein Wagen am Ende einer langgezogenen Kurve auf der Fahrerseite getroffen worden sei.
Löcher in den Asphalt geschlagen
Der Aufprall sei laut Feuerwehrsprecher so heftig gewesen, dass der Mercedes mit der hinteren Beifahrerseite zudem noch gegen einen Baum geschleudert worden sei. „Dabei riss das hintere Rad der Fahrerseite ab“, so Bockelmann.
Weitere Trümmerteile verteilten sich den Angaben zufolge über die gesamte Straße. Vielmehr noch: „Durch den Aufschlag auf die Fahrbahn wurden kleine Löcher in den Asphalt geschlagen“, sagt Bockelmann.
Rullstuhlfahrer vorsichtshalber ins Elbe Klinikum
Die Caddy-Fahrerin und die Beifahrerin des Mercedes seien bei dem Zusammenstoß verletzt worden. Beide seien durch den DRK-Rettungsdienst versorgt und ins Elbe Klinikum eingeliefert worden.

Die Caddy-Fahrerin aus Stade soll den Unfall verursacht haben. Foto: Bockelmann/Feuerwehr Harsefeld
Bockelmann: „Im Caddy saß hinten noch eine Person im Rollstuhl. Diese Person wurde vorsichtshalber auch ins Klinikum gefahren.“ Es seien drei Rettungswagen und ein Notarztwagen vor Ort gewesen. Zudem kümmerte sich ein Notarzt, der in der Ahlerstedter Feuerwehr ist, um die Verletzten, sagt der Feuerwehrsprecher.
Alarmiert wurden die Ortswehren Ahrensmoor und Ahlerstedt. Die Straße wurde während der Rettungsmaßnahmen vollständig gesperrt. Der Verkehr musste dabei einen größeren Umweg in Kauf nehmen. Nach gut zwei Stunden konnten die letzten Feuerwehrkräfte den Angaben zufolge die Unfallstelle verlassen. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und für den Abtransport der Fahrzeuge gesorgt, berichtet Jürgen Bockelmann. (tip)
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