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Blaulicht

E-Scooter-Raser flieht mit über 40 km/h vor Buxtehuder Polizei

Ein E-Scooter-Fahrer versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. (Symbolbild)

Ein E-Scooter-Fahrer versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa

Der Polizei fällt in Buxtehude ein besonders schnell fahrender E-Scooter-Fahrer auf. Als sie den 15-Jährigen kontrollieren wollen, ergreift er die Flucht.

Von Redaktion 19.08.2026, 10:10 Uhr
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Buxtehude. Am Dienstag gegen 7.35 Uhr fiel einer Buxtehuder Funkstreife an der Konrad-Adenauer-Allee ein E-Scooter auf, der auffallend schnell unterwegs war. „Nachdem der Fahrer den Streifenwagen erblickt hatte, bremste er sichtbar ab und setzte seine Fahrt mit reduzierter Geschwindigkeit fort“, berichtet Polizeisprecher Rainer Bohmbach.

Die Beamten entschlossen sich zu einer Verkehrskontrolle und fuhren dem E-Scooter entgegen. „Der Fahrer wendete daraufhin sein Gefährt und beabsichtigte offenbar zu flüchten“, so Bohmbach.

Beamte müssen den Fahrer festhalten

Als der Streifenwagen aufgeschlossen hatte, um den Fahrtweg des E-Scooters zu blockieren, versuchte der Fahrer noch, sich am Streifenwagen vorbeizudrängen. Ein Beamter hielt ihn fest und verhinderte die weitere Flucht.

„Dem 15-jährigen Fahrer des Rollers wurde eröffnet, welcher Tatverdacht gegen ihn besteht“, so der Polizeisprecher. Der Buxtehuder räumte daraufhin ein, dass sein E-Scooter mindestens 40 km/h schnell fahren könne. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

„Den Jugendlichen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, da das Gefährt aufgrund der möglichen Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als Elektrokleinstfahrzeug gilt und kein entsprechender Versicherungsschutz bestand“, sagt Bohmbach. (tom/pm)

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G
Gerhard Porath
20.08.202609:45 Uhr

Herzlichen Glückwunsch an die Generation „zwei Räder und ein Akku“ – ihr seid der unbesungene Motor unseres Gesundheitssystems. Während die Politik träge über Organspende-Reformen debattiert, nehmt ihr die Sache selbst in die Hand – oder besser gesagt: in den Daumenbeschleuniger.

Dirk Reszkowski
19.08.202608:45 Uhr

Wegsehen ist keine Option

Der Fall aus Buxtehude ist ein Lehrstück: Ein 15-Jähriger fährt einen E-Scooter, der mindestens 40 km/h schafft, bremst beim Anblick der Polizei ab und versucht anschließend zu flüchten. Das wirkt nicht nach Ahnungslosigkeit, sondern danach, dass ihm sehr wohl bewusst war, dass etwas nicht stimmt.

Die Polizei hat hier genau richtig gehandelt. Solche Kontrollen müssen gezielt und regelmäßig stattfinden – nicht erst, wenn es gekracht hat. Auffällig schnelle E-Scooter und Fahrer, die beim Anblick der Polizei plötzlich langsamer werden oder wenden, liefern genügend Ansatzpunkte.

Und auch die Eltern sollten hinschauen: Wer seinem minderjährigen Kind einen E-Scooter überlässt, sollte verdammt genau wissen, was dieses Fahrzeug tatsächlich kann und ob es überhaupt legal im Straßenverkehr betrieben werden darf. Wegsehen ist keine Erziehung und erst recht keine Verkehrssicherheit.

Regeln sind nur dann etwas wert, wenn Verstöße auch konsequent sanktioniert werden.

B
Burchard Neumaier antwortete am
19.08.202612:55 Uhr

Wieso? Rücksicht nehmen können doch die anderen Verkehrsteilnehmer!

H
Heiko Kania antwortete am
19.08.202612:44 Uhr

...das ist "steigerungsfähig". Hier in Harsefeld in der Herrenstraße, zu Dritt, "selbstverständlich" daneben entgegengesetzt zur Fahrtrichtung.

d
dietrich.bb t-online antwortete am
19.08.202609:36 Uhr

Genau richtig . Da stimme ich zu .Auch bei uns in der Ecke wird viel zu schnell und zu zweit gefahren. Ausserdem Handy in der Hand sowie Schlangenlinien fahren etc. Verkehrsregeln werden kaum beachtet. Man kann froh sein, wenn man nicht umgefahren wird.Wo bleibt die Rücksichtnahme, doch das scheint ein Fremdwort zu sein.

Birgit Dietrich



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