Rätsel um Autodiebstahl bei Jorker Händler – Havarie auf der Elbe
Das manövrierunfähige Boot wurde von der DLRG Stade nach Kollmar geschleppt. Foto: DLRG Stade
Im Alten Land könnten sich Diebe ein Problem moderner Autos zunutze gemacht haben. Auf der Elbe streikte gänzlich die Technik. Die Blaulicht-Meldungen aus dem Landkreis.
Die Polizei Jork sucht mögliche Zeugen: In den vergangenen Tagen habe es einen Autodiebstahl bei einem Händler im Alten Land gegeben, bei dem Anwohner möglicherweise etwas Verdächtiges beobachtet haben.
Konkret handele es sich um den Zeitraum von Freitagnachmittag bis Montagmorgen. Demnach seien bei dem Händler in der Königreicher Straße an einem Ausstellungsfahrzeug die Kennzeichen STD-BH 991 abmontiert worden. „Danach befestigten sie das Kennzeichenpaar an einen schwarzen Hyundai Ioniq 5, welcher zum Verkauf stand“, heißt es von der Polizei.
Was sich die Polizei fragt
Auf bisher unbekannte Weise gelang es den Tätern den mit einem Keyless-Go-System ausgestatteten Hyundai zu starten und vom Autohof zu stehlen. Der Wagen habe einen Wert von rund 35.000 Euro.
Dank Keyless-System muss der Schlüssel zum Öffnen und Starten eines Autos nicht mehr zur Hand sein. Das ist komfortabel für Fahrer - und Diebe. Denn leider ist die Technik häufig unsicher, wie auch der ADAC warnt.
In den letzten zehn Jahren hat der ADAC über 850 Keyless-Fahrzeuge untersucht. Sicherheitsmängel sind bekannt. Und trotzdem: Auch heute noch kann knapp die Hälfte der Fahrzeuge mit einem verlängerten Funksignal geöffnet werden, bei rund jedem Dritten sogar der Motor gestartet werden, informiert der ADAC.
Die Polizei Jork nimmt Zeugenhinweise unter 04162/913830 entgegen.
DLRG Stade muss ausrücken
Von einem Havaristen auf der Elbe berichtet die DLRG Stade in den Sozialen Netzwerken. Demnach seien die Einsatzkräfte am Sonntagabend gegen 18 Uhr zu einem liegengebliebenen Boot mit Motorschaden auf Höhe der Tonne 98 alarmiert worden.
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„Nachdem beide unserer Boote ausgerückt waren, erreichte das Motorrettungsboot ,Good Will‘ als erstes den Einsatzort und erkundete die Lage. Dabei stellte sich heraus, dass der Havaristen manövrierunfähig war und das Boot nicht mehr aus eigener Kraft weiterfahren konnte“, schreibt die DLRG Stade via Instagram.
Ein zweites Rettungsboot, die „Kiek Ut“, habe den Havaristen letztlich geschleppt und auf die andere Elbseite nach Kollmar (Schleswig-Holstein) gebracht. Gegen 20.30 Uhr sei der „reibungslose“ Einsatz beendet gewesen.
Baum kracht auf Straße
Mit herbstlichen Wetterkapriolen hatten die Feuerwehren Drochtersen und Dornbusch am frühen Sonntagnachmittag zu tun. Auf Krautsand war ein großer Baum auf eine Straße gestürzt. Die Feuerwehrleute zersägten Stamm und Äste. (st/tip)
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