Sturmflut: Hier gerät ein Pferd vor Asselersand in gefährliche Not
Das Pferd vor Asselersand war vom Hochwasser umschlossen. Foto: Feuerwehr Drochtersen/Instagram
Die Zeit drängt, der Wasserstand steigt rasant: Am Deich beschäfftigt ein nächtlicher Einsatz um 1.40 Uhr die Feuerwehr. Es ist nicht die einzige Pferderettung.
Assel/Otterndorf. Es sind spektakuläre Bilder am Deich - wie sich die Feuerwehrkräfte mit Boot und schwimmend im Wasser dem in Not geratenen Pferd nähern: Wie die Feuerwehr Drochtersen online berichtet, ist das Pferd in der Nacht zum Montag auf einer Weide am Außendeich vor Asselersand in die gefährliche Lage geraten. Wegen der Sturmflut war die Elbe über die Ufer getreten, das Pferd wurde vom Hochwasser umschlossen.
„Die Halter hatten zuvor vergeblich versucht, das Tier zum Verlassen des gefährdeten Bereichs zu bewegen“, berichtet die Feuerwehr via Instagram.
Schwimmer im Wasser
Daraufhin sei die Feuerwehr zur Unterstützung alarmiert worden. Zunächst die Kräfte der Feuerwehr Assel, diese forderten noch in der Nacht zusätzliche Kräfte der Feuerwehr Drochtersen an. Ein Schlauchboot sei ebenso zum Einsatz gekommen wie ausgebildete Schwimmer.
Norddeutschland
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Am Ende die Erleichterung: „Durch das Zusammenspiel der beteiligten Feuerwehren wurde die Rettungsaktion unter den schwierigen Bedingungen der Sturmflut erfolgreich abgeschlossen und das Pferd konnte den Haltern übergeben werden“, heißt es von der Feuerwehr.
Pferd verkeilt sich in Transporter
Ebenfalls zu einer Großtierrettung war bereits am Sonnabend die Feuerwehr Otterndorf alarmiert worden. Ein Pferd in misslicher Lage benötigte die Hilfe der Einsatzkräfte. Das berichtet die Feuerwehr via Instagram.

Mithilfe von Hebekissen und vereinten Kräften gelang es uns, das Pferd aus seiner misslichen Lage zu befreien. Foto: Feuerwehr Otterndorf
Gegen 10.20 Uhr ging der Notruf ein. Kurz darauf trafen die ersten Feuerwehrkräfte ein. Dort stellte sich heraus, dass ein Pferd in einem Anhänger zwischen der Seitentür und der Innenkabine eingeklemmt war. Das Tier habe sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können.
Um das Pferd möglichst schonend zu befreien, setzte die Feuerwehr unter anderem spezielle Hebekissen ein, die mit Druckluft gefüllt werden. Ein ebenfalls alarmierter Tierarzt begleitete die Rettungsarbeiten, überwachte den Zustand des Tieres und stimmte das weitere Vorgehen mit den Einsatzkräften ab. Gemeinsam gelang es schließlich, das Pferd sicher aus seiner misslichen Lage zu befreien. (jl/tip)
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