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Blaulicht

Mit 200 km/h über B495? Polizei kann Freiburger Raser kaum folgen

PRODUKTION - 02.07.2025, Niedersachsen, Maschen: Ein Polizist der Autobahnpolizei schaut auf das Navigationsgerät im Streifenwagen auf dem Stau angezeigt wird. (zu dpa: «70-Jähriger folgt Navi und fährt Böschung runter») Foto: Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

PRODUKTION - 02.07.2025, Niedersachsen, Maschen: Ein Polizist der Autobahnpolizei schaut auf das Navigationsgerät im Streifenwagen auf dem Stau angezeigt wird. (zu dpa: «70-Jähriger folgt Navi und fährt Böschung runter») Foto: Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Philipp Schulze/dpa

Das kommt auch nicht alle Tage vor: Schon beim bloßen Hinschauen fällt der 44-jährige Autofahrer aus dem Landkreis Stade auf. Die Polizei nimmt die Verfolgung auf.

Von Redaktion 27.10.2026, 07:55 Uhr
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Hemmoor. Bei Verkehrskontrollen in Hemmoor und Umgebung hat die Polizei am Sonnabend und in der Nacht zu Montag vier Menschen festgestellt, die gegen Verkehrsregeln verstoßen hatten. Besonders auffällig war ein 44-jähriger Autofahrer, der auf der B495 mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Nach Angaben der Polizei fiel der Mann aus Freiburg (Nordkehdingen) am Sonnabend gegen 16.30 Uhr im Bereich der Lamstedter Straße/Zentrumstraße auf. Auf der B495 war er zuvor deutlich zu schnell gefahren. Ein hinter ihm fahrender Streifenwagen musste auf nahezu 200 Kilometer pro Stunde beschleunigen, um den Wagen einzuholen.

Eine Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren ergab laut Polizei eine Überschreitung von rund 80 Kilometern pro Stunde. Dem 44-Jährigen droht damit ein mehrmonatiges Fahrverbot.

19-jähriger aus Engelschoff im Rausch am Steuer

Bereits gegen 15 Uhr hatten Polizeibeamte einen 18-jährigen Motorradfahrer aus Hemmoor auf der Sethlerhemmer Straße kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem war sein Motorrad nicht zugelassen.

Gegen 17 Uhr kontrollierten die Beamten einen 33-jährigen Autofahrer in Bornberg (Hechthausen). Auch er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Darüber hinaus stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 0,5 Promille.

Ein weiterer Verstoß wurde in der Nacht zu Montag gegen 0.55 Uhr in Mittelstenahe festgestellt. Dort kontrollierte die Polizei einen 19-Jährigen aus der Gemeinde Engelschoff (Oldendorf-Himmelpforten). Der junge Mann stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Alkoholfahrt in Cuxhaven

Weil er eine rote Ampel missachtet hatte, ist ein 48-jähriger Mietwagenfahrer am Sonnabend in Cuxhaven von der Polizei kontrolliert worden. Dabei stellten die Beamten gleich mehrere Verstöße fest.

Nach Angaben der Polizei beobachtete eine Streifenwagenbesatzung gegen 9.30 Uhr, wie der Mann mit einem Mietwagen an der Grodener Chaussee über eine rote Ampel fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Cuxhavener ein aktuelles Fahrverbot bestand.

Zudem stand der 48-Jährige unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 0,5 Promille. Darüber hinaus lag gegen den Mann ein offener Haftbefehl vor.

Wie Polizeisprecher Stephan Hertz auf Nachfrage von CNV-Medien erklärt, hatte der Mann eine zuvor verhängte Geldauflage nicht bezahlt. Deshalb sei ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden. Den zur Abwendung der Haft erforderlichen Betrag konnte der 48-Jährige jedoch noch vor Ort begleichen.

Auch Fahrzeughalter könnte ein Strafverfahren drohen

Nach Angaben des Polizeisprechers handelt es sich bei dem Mann um einen angestellten Mietwagenfahrer. Auch für den Halter des Fahrzeugs könnte der Vorfall strafrechtliche Konsequenzen haben. Laut Hertz kommt ein Strafverfahren gegen ihn in Betracht, wenn er zugelassen hat, dass der 48-Jährige trotz des bestehenden Fahrverbots mit dem Wagen unterwegs war.

Die Polizei untersagte dem Fahrer die Weiterfahrt. Gegen den 48-Jährigen wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Garagen aufgebrochen: ganze Serie

Rund 30 Garagen sind in Langen (Geestland) in der Nacht zum 25. Oktober angegangen worden. Betroffen: Alter Postweg Ost, Karkpatt, Marderweg und Stralsunder Straße. Was entwendet wurde, wird noch ermittelt. Der Schaden dürfte den Wert der Beute laut Polizei vielfach übersteigen. (pm)

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