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Fußball

1:3-Pleite: Münsteraner Abwärtstrend auch mit neuem Trainer

Die Spieler des 1. FC Magdeburg bejubeln das erste von zwei Toren von Mateusz Zukowski (r.).

Die Spieler des 1. FC Magdeburg bejubeln das erste von zwei Toren von Mateusz Zukowski (r.). Foto: Bernd Thissen/dpa

Im Kellerduell wollte der SC Preußen gegen Magdeburg den freien Fall stoppen. Doch das bisherige Tabellenschlusslicht macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

Von dpa Sonntag, 22.03.2026, 15:40 Uhr

Münster. Auch Kieran Schulze-Marmeling hat als Interimstrainer den Abwärtstrend des SC Preußen Münster nicht gestoppt. Gegen das bisherige Schlusslicht 1. FC Magdeburg gab es eine 1:3 (0:1)-Heimpleite. 

Die Magdeburger waren durch einen Foulelfmeter von Mateusz Zukowski (45.+2) in Führung gegangen. In eine Münsteraner Druckphase hinein machte Zukowski (72.) mit einem abgefälschten Schuss nach einem Konter das 2:0 für die Gäste. Etienne Amenyido (80.) gelang nur noch der Anschluss. In der Nachspielzeit gelang Richmond Tachie (90.+5) der dritte Magdeburger Treffer. Nach der Heimniederlage rutschen die Preußen auf den letzten Platz ab, Magdeburg liegt nun auf Platz 17.

40 Minuten lang war es ein zähes Kellerduell mit Vorteilen für die Gäste. Dann aber ging Münster durch einen abgefälschten Schuss von Jorrit Hendrix vermeintlich in Führung. Doch der VAR schaltete sich ein, nachdem er bei der Vorarbeit von Yassim Bouchama an der Eckfahne eine Abseitsstellung ausgemacht hatte. Im Gegenzug stand Bouchama erneut im Mittelpunkt, als er Lubambo Musonda im Strafraum zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Zukowski sicher zu seinem zwölften Saisontreffer.

Magdeburger Konter entscheidet die Partie

In Halbzeit zwei machten die Gastgeber mehr für das Spiel, belagerten den FCM-Strafraum, waren bei der Erarbeitung von Chancen aber wenig kreativ. Magdeburg baute eine vielbeinige Abwehr auf und versuchte sich mit Kontern. Einer der wenigen Gegenstöße führte zur Vorentscheidung. Der Anschluss der Münsteraner in einer starken Schlussoffensive kam zu spät. Auch, weil die Gäste in der Nachspielzeit den Ball ein drittes Mal ins verwaiste SCP-Tor unterbrachten. Torhüter Johannes Schenk war bei einem Standard in den Magdeburger Strafraum gelaufen.

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