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Covid-19

161 Neuinfektionen – Inzidenz im Landkreis Stade klettert auf Rekordhoch

Die Corona-Zahlen im Landkreis sind nach den Feiertagen sprunghaft angestiegen. Foto: Pixabay

Die Corona-Zahlen im Landkreis sind nach den Feiertagen sprunghaft angestiegen. Foto: Pixabay

Der erwartete Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der Omikron-Welle hat den Landkreis Stade erreicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch seit Pandemie-Beginn. Das Kreis-Gesundheitsamt meldete 161 Neuinfektionen nach.

Mittwoch, 05.01.2022, 10:00 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für den Landkreis Stade am Mittwochmorgen (Stand: 5. Januar, 3.18 Uhr) einen sprunghaften Anstieg des Inzidenzwertes auf 184,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Dem RKI sind binnen einer Woche insgesamt 378 Neuinfektionen im Kreis  gemeldet worden. Damit ist ein neues Rekordhoch erreicht, nachdem der Sieben-Tage-Wert Ende November bei 177,7 gelegten hatte. Am Vortag wurden 141,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen verzeichnet. Vor einer Woche lag der Wert bei 99,8.

Die Meldeverzögerungen zwischen den Feiertagen dürften allmählich abgearbeitet sein. Das Kreis-Gesundheitsamt meldete dem RKI im Vergleich zur Vormeldung von Montag, 3. Januar (17.30 Uhr) 161 Neuinfektionen. Damit haben sich im Landkreis seit Pandemie-Beginn insgesamt 9532 mit dem Coronavirus infiziert. Von diesem Mittwoch an unterstützen zudem sechs Soldaten der Bundeswehr das Kreis-Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung.

Zahl der Corona-Patienten in Elbe Kliniken sinkt

Die Zahl der Verstorbenen an oder mit dem Coronavirus liegt unverändert bei 152. In den Elbe Kliniken in Stade und Buxtehude verbesserte sich die Corona-Lage im Vergleich zur Vormeldung erneut. Mit Stand vom Mittwoch werden derzeit noch zehn Covid-19-Patienten (-3 zur Vormeldung) stationär behandelt, nach wie vor drei von ihnen auf der Intensivstation.

Detailierte Infektionszahlen für die einzelnen Kommunen lagen am Mittwochmorgen zunächst nicht vor. Einen sprunghaften Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz verzeichneten auch die Nachbarkreise Harburg (389,8 nach 330,1) sowie der Landkreis Cuxhaven (185,1 nach 155,4). Niedersachsenweit ist die ansteckendere Corona-Variante Omikron mittlerweile dominierend. In der vergangenen Woche war diese bei rund 70 Prozent der untersuchten Proben nachgewiesen worden. In Niedersachsen stieg die Inzidenz nach 3909 bestätigten Neuinfektionen auf 195,3 nach 183 am Vortag. 

Bundesweit wieder über 50.000 Neuinfektionen 

Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nahm erneut zu. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 258,6 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen ausgeht. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 239,9 gelegen, vor einer Woche bei 205,5 (Vormonat: 439,2).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 58.912 Corona-Neuinfektionen sowie 346 Todefälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.

Inzidenzen in den Nachbarkreisen

  • Cuxhaven: 185,1
  • Harburg: 389,8 
  • Rotenburg: 186,6

Stand: RKI, 5. Januar, 3.18 Uhr

In den Laboren ist viel zu tun: Überall wird getestet. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Deutschlandweit und in der Region sinkt der Inzidenzwert. Foto: Uncredited/Centers for Disease Control and Prevention/AP/dpa

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Das Coronavirus : Ärosole spielen bei der Übertragung eine zentrale Rolle.

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Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit März 2020 erreicht.

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