Baustart für Stromdrehkreuz an der Nordsee
Der HeideHub soll Offshore-Windstrom ins Stromnetz einspeisen. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Mit dem Baustart des HeideHub in Schleswig-Holstein entsteht ein neues Stromdrehkreuz für Windenergie aus der Nordsee. Was steckt hinter dem zentralen Projekt der Energiewende?
Wöhrden. Nahe Heide in Schleswig-Holstein soll am Mittwoch der Bau für ein Stromdrehkreuz zur Einspeisung von Offshore-Windparks in der Nordsee offiziell starten. Gemeinsam mit seinem Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) und Vertretern der Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und SH Netz will Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch (10.40 Uhr) den offiziellen Startschuss für eines der zentralen Energiewende-Projekte im Norden geben.
Ab 2030 wollen die Netzbetreiber den sogenannten HeideHub in Betrieb nehmen. Er besteht aus einer sogenannten Gleichstromschaltanlage, einem Konverter und einem Umspannwerk. Das Stromdrehkreuz in den Gemeinden Lieth und Wöhrden (Kreis Dithmarschen) soll aber nicht nur Strom aus Windparks an Land bringen, sondern auch nach West- und Süddeutschland abtransportieren. Außerdem bietet er Anschlussmöglichkeiten für die Industrie.