AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Tiere

Buckelwal in der Flensburger Förde gesichtet

Vor einigen Tagen ist in der Flensburger Förde ein Buckelwal gesichtet worden.

Vor einigen Tagen ist in der Flensburger Förde ein Buckelwal gesichtet worden. Foto: Jan Philip Leon/dpa

Ungewöhnlicher Besuch in der Flensburger Förde: In einem Segelhafen drehte ein Buckelwal eine Runde.

Von dpa 09.04.2024, 11:15 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Glücksburg. Die Sichtung eines Buckelwals in der Flensburger Förde hat am vorigen Freitag für Aufsehen gesorgt. „Das war so gegen 10.20 Uhr, als wir beim Arbeiten auf unseren Booten waren, und dann haben sich die Wale angekündigt durch lautes Möwengeschrei“, erzählte Segellehrer Jan Philip Leon von der Hanseatischen Yachtschule Glücksburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Nach seinem Eindruck habe es sich um zwei Wale gehandelt. „Zu 100 Prozent kann ich das nicht genau sagen.“

Der oder die Wale seien am Freitag in der Hafeneinfahrt aufgetaucht und hätten eine kleine Runde gedreht, sagte Leon. Er sei nur drei Meter entfernt gewesen. „Das war schon sehr beeindruckend. Das sieht man ja auch nicht alle Tage.“ Er habe schon einige andere Wale gesehen, bis Freitag aber noch nie einen Buckelwal. Leon filmte das Ereignis im Hafen.

Der Naturschutzbund (Nabu) geht davon aus, dass es sich um einen zwölf Meter langen Buckelwal handelte. Die Leiterin der Landesstelle Ostseeschutz, Dagmar Struß, hoffte früheren Angaben des Verbands zufolge, dass das Tier die Ostsee bald wieder verlässt: „Die laute und schadstoffbelastete Ostsee stresst die Meeressäuger.“ Zudem stellten Fischernetze in dem stark wirtschaftlich genutzten Binnenmeer eine große Gefahr dar. 

Immer wieder tauchen in der Ostsee Buckelwale auf. So habe sich etwa 2016 ein junger Buckelwal monatelang im Greifswalder Bodden aufgehalten, hieß es. Der stieß nach Nabu-Angaben sogar bei stürmischem Wetter mit einem Segelboot zusammen. Später war gemutmaßt worden, er habe die Ostsee wieder verlassen, da er nirgends angeschwemmt worden war.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Ärzte: Papst auf dem Weg der Besserung

Nach seiner Lungenkrebs-OP wird Leo XIV. weiterhin in der Gemelli-Klinik behandelt. Erstmals gibt es vom Vatikan auch Fotos aus dem Krankenhaus. Aber die entscheidenden Ergebnisse stehen noch aus.

Venedig kostet 2027 an noch mehr Tagen Eintritt

Seit 2024 verlangt die Lagunenstadt in der Hauptsaison Eintritt von Touristen - anfangs an 29 Tagen. Nächstes Jahr werden es 72 sein. Mehr als zehn Euro pro Tag sollen es aber nicht werden.

Gasaustritt an Schule - Fünf Kinder verletzt

An einer Grundschule in Schwelm im südlichen Ruhrgebiet läuft ein großer Feuerwehreinsatz. Laut Polizei ist Gas ausgetreten. Zwei Lehrkräfte und fünf Kinder kommen ins Krankenhaus.

Krawalle bei Schülerprotesten auch in Italien

Wie in Frankreich gehen nun auch im Nachbarland Schüler auf die Straßen. Nicht immer bleibt es friedlich. Der Protest richtet sich auch gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Meloni.