Leichtathletik

Deutsche Meisterschaft: Athletinnen vom BSV und VfL mischen vorne mit

Bernice Amofa, Noah Bölke und Greta Pauli (von links) vom VfL Stade hatten sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Bernice Amofa, Noah Bölke und Greta Pauli (von links) vom VfL Stade hatten sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Foto: Verein

Die Qualifizierung war schon der Erfolg. Der VfL Stade und der BSV waren mit fünf Athleten bei der DM für die U18 und U23 vertreten. Zwei schafften es in die Endkämpfe.

Von Redaktion 09.07.2026, 05:55 Uhr

Landkreis. Das renovierte Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid ist in diesem Jahr Austragungsstätte von drei Deutschen Meisterschaften. Den Anfang machten jetzt die Altersklassen U18 und U23.

Der VfL Stade schickte Greta Pauli, Bernice Amofa und Noah Bölke ins Rennen.

Greta Pauli (U18) wurde im Speerwurf mit 44,93 m Siebte. Die amtierende Landesmeisterin hatte sich bereits Anfang Mai beim Nationalen Sportfest des Hamburger SV mit 45,35 m für die DM qualifiziert. Mit der DM-Leistung bestätigte Pauli ihre konstant starken Leistungen der Saison 2026. Bemerkenswert ist, dass sie dem jüngeren U18-Jahrgang angehört und somit auch im kommenden Jahr in dieser Altersklasse startberechtigt ist.

Der Trainerstab des VfL Stade „verfolgt nun mit Spannung, wie sich Greta während ihres im August beginnenden Auslandsjahres in den USA sportlich weiterentwickelt“, teilt der VfL mit.

Debütant verpasst Halbfinale hauchdünn

Bernice Amofa (U23) trat als amtierende Landesmeisterin über die 100 m Hürden an. Bei der Landesmeisterschaft hatte sich die Staderin in 14,65 sek die DM-Quali geschnappt.

Im Vorlauf schaffte sie mit 14,86 sek im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld nicht den Einzug ins Halbfinale.

Noah Bölke (U18) feierte nach einer starken Saison seine DM-Premiere. Der Hürdensprinter hatte sich bei den Landesmeisterschaften mit einer persönlichen Bestleistung von 14,91 sek die Silbermedaille gesichert und die DM-Quali. In Wattenscheid verpasste er den Einzug ins Halbfinale um fünf Hundertstelsekunden. Auch Bölke gehört dem jüngeren U18-Jahrgang an.

Buxtehuderin holt bestes Ergebnis aus Kreis-Sicht

Luzie Knebel (U18) vom Buxtehuder SV qualifizierte sich über 1500 m problemlos für den Endlauf. In ihrem Vorlauf (jeweils 10 Starterinnen) setzte sie sich 500 m vor dem Ziel ab, lief die letzte Runde in 65 sek und wurde Vorlauf-Erste.

Luzie Knebel (U18) vom Buxtehuder SV wurde bei der DM Fünfte.

Luzie Knebel (U18) vom Buxtehuder SV wurde bei der DM Fünfte. Foto: Verein

Im Endlauf ergriff die hohe Favoritin und spätere Deutsche Meisterin Mila Klein aus Berlin die Initiative. Knebel und zwei weitere Athletinnen konnten ihr zunächst folgen, doch die Abstände unter den führenden Läuferinnen wurden immer größer. Auf der Gegengeraden schob sich Knebel noch einmal auf Platz 3 vor, wurde aber schnell wieder auf Platz 4 verdrängt.

Auf der Zielgeraden wurden ihre Beine immer schwerer. Letztlich lief sie als Fünfte über die Ziellinie und war zweitbeste Läuferin des jüngeren U18-Jahrgangs.

Als zweite Buxtehuderin hatte sich Emma Eichner (U18) über 400 m Hürden qualifiziert. Eine Endlaufteilnahme war für sie nicht im Bereich des Möglichen, als Sechste des ersten Vorlaufes kam sie mit 65,62 sek zwar nicht an ihre Bestleistung heran, blieb aber unter der DM-Norm. (jan)

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