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Elbtunnel gesperrt – Durch Warnstreik drohen neue Störungen

Wegen Bauarbeiten ist der Elbtunnel weiter voll gesperrt.

Wegen Bauarbeiten ist der Elbtunnel weiter voll gesperrt. Foto: Georg Wendt/dpa

Der Elbtunnel ist gesperrt, doch laut Verkehrsleitzentrale gibt es keine übermäßigen Behinderungen. Ein weiterer Warnstreik könnte die Lage jedoch erneut verschärfen.

Von dpa Sonntag, 22.02.2026, 14:00 Uhr

Hamburg. Wegen einer Vollsperrung der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld kann es in Hamburg weiterhin zu Verkehrsproblemen kommen. „Es gibt aber keine übermäßigen Behinderungen“, wie die Verkehrsleitzentrale auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Durch Hamburg rolle „normaler Reiseverkehr“.

Grund für die Vollsperrung der wichtigen Verkehrsachse sind Bauarbeiten. Die A7 und der Elbtunnel sollen an diesem Montag bis 5.00 Uhr wieder freigegeben werden. Doch dann soll bereits ein weiterer Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes begonnen haben, der erneut auch den Elbtunnel betrifft. Nach Angaben von Verdi soll die Arbeit bis Dienstag um 6.00 Uhr ruhen. Das bedeutet, der Verkehr auf der A7 ist voraussichtlich über 96 Stunden beeinträchtigt.

Weiterer Warnstreik

Bereits am Freitag hatte ein 24-stündiger Warnstreik bei der Autobahn GmbH zu zähfließendem Verkehr im Elbtunnel geführt. Dort können normalerweise je Richtung drei Spuren befahren werden. Wegen des Warnstreiks waren nur je zwei Spuren geöffnet. Auch die Lärmschutztunnel Schnelsen und Stellingen, die nördlich des Elbtunnels liegen, waren von dem Warnstreik betroffen. Zudem stockte der Verkehr auf der A7 nördlich und südlich des Hamburger Tunnels nach früheren Angaben der Verkehrsleitzentrale. Im Stadtgebiet waren zeitweise Straßen verstopft.

Die Sperrung soll noch bis Montagfrüh andauern.

Die Sperrung soll noch bis Montagfrüh andauern. Foto: Georg Wendt/dpa

Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi). Verdi und der Beamtenbund verhandeln mit der Autobahn GmbH über die Bezahlung der Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten mindestens 300 Euro mehr im Monat als bislang bekommen. Die Verhandlungen sollen in einer dritten Runde am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden.

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