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Gerettet aus der Ukraine: Löwen bekommen neues Zuhause

Fünf Löwen aus der Ukraine haben in Großbritannien ein neues Zuhause gefunden.

Fünf Löwen aus der Ukraine haben in Großbritannien ein neues Zuhause gefunden. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Nach Granateinschlägen traumatisiert, vor Ausbeutung gerettet: Fünf Löwen aus der Ukraine leben künftig in Südengland. Für die Aktion wurden Hunderttausende Pfund gespendet.

Von dpa Dienstag, 25.03.2025, 15:55 Uhr

London. Fünf Löwen aus der Ukraine haben in Großbritannien ein neues Zuhause gefunden. Die Tiere leben künftig in der südenglischen Grafschaft Kent, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. Für das Lion Rescue Centre, das nun eröffnet wurde, waren rund 500.000 Pfund (knapp 600.000 Euro) an Spenden gesammelt worden.

Die Löwen hätten auf unterschiedliche Weise Vernachlässigung und Misshandlung erfahren, sagte eine Sprecherin der Organisation The Big Cat Sanctuary nach Angaben von PA.

Hunderttausende Pfund wurden gespendet.

Hunderttausende Pfund wurden gespendet. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Einige der Raubkatzen leiden demnach unter den Folgen von Granateinschlägen in der Nähe ihrer Gehege, andere sollen unterernährt in einer Wohnung gelebt oder in privater Haltung zur illegalen Zucht genutzt worden sein. Vier von ihnen hätten noch niemals zuvor Gras betreten. 

Löwin Yuna sei aus einem drei mal vier Meter großen Gehege mit Betonboden gerettet worden, meldete PA. Sie habe bei ihrer Rettung nicht stehen können wegen einer schweren Gehirnerschütterung, ausgelöst durch den Beschuss im Krieg. Die Ukraine verteidigt sich seit 2022 gegen einen Angriff Russlands.

Fünf Löwen aus der Ukraine haben in Großbritannien ein neues Zuhause gefunden.

Fünf Löwen aus der Ukraine haben in Großbritannien ein neues Zuhause gefunden. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

 Die Tiere sollen künftig in der südenglischen Grafschaft Kent leben.

Die Tiere sollen künftig in der südenglischen Grafschaft Kent leben. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Die Aktion wurde monatelang vorbereitet.

Die Aktion wurde monatelang vorbereitet. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

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